Freitag, 29. Juni 2007

SMI: nach Wedgeausbruch

Der SMI hat in den vergangenen Tagen eine Wedge gebildet. Der Ausbruch daraus ist erfolgt und das berechenbare erste KZ wurde gestern zügig erreicht. Es ist nichts unübliches, dass die Ausbruchszone (9040:60) nochmals getetest werden könnte, was der Solidität eher förderlich wäre. Schon deswegen, dass bei den Bullen kein Uebermut aufkommt und andernseits würde man den Bären damit noch etwas Honig ums Maul schmieren.

Ein schönes Weekend!

Oekonom

macht was draus, aber machets guet...

Samstag, 23. Juni 2007

Immer noch leicht abwärts?

Manchmal ist es schon interessant, was aus einmal gezeichneten Linien wird:

Die hier gezeichneten Begrenzungen wurden nun mehrmals nach oben und unten verletzt aber irgendwie kamen die Kurse immer wieder in die Nähe bzw. in den Kanal zurück. Erst ein (Fehl-)Ausbruch nach oben, dann Angst, dann ein Aufbäumen (Hexensabatt??) und nun sind wir wieder bei der Angst und zum Wochenschluss unterhalb des alten Kanals.

Für den SMI empfiehlt sich aktuell wieder eher die lange Seite. Zum Wochenanfang kann man (dem Schluss vom Freitag in den USA sei dank) vermutlich noch günstig einsammeln bevor die Ängste wieder (mit welchen Argumenten wohl?) weggewischt werden. Je nach Zeithorizont sollte man sich allerdings recht eng absichern. Die Gefahr von weiter sinkenden Kursen ist noch nicht vom Tisch und dann hilft nur eine rasches Ziehen der Reissleine.

Allen Lesern wünsche ich erst mal ein erholsames Wochenende!

Mittwoch, 20. Juni 2007

SMI: Konsophase

Die letzten zwei Tage hat sich im SMI eine Flagge gebildet. Wir wissen, Flags sind Konsolidierungsstrukturen. Wir nutzen daher diese Phase, um mit etwas Geduld da und dort (nicht agressiv) etwas abzustauben. Und zwar so, dass man uns verkauft!

Oekonom

macht was draus, aber machets guet...

Montag, 18. Juni 2007

SMI: zur Hilfe bereit

In Ergänzung zum bereits am Sonntag erwähnten Szenario werde ich auf der Lauer sein, um schwächere Tage zu nutzen, um so dem bislang etwas vernachlässigten SMI auf die Sprünge zu helfen.

Kann mir gut vorstellen, dass dem in der letzten Zeit (im Vergleich zum DAX) etwas lahmen Smily neues Leben eingehaucht werden kann. Immerhin soll der Juni ja ein guter Monat werden und er hat auch noch zwei Wochen Zeit, um sich entsprechend zu präsentieren.

Könnte auch sein, dass wir in den ersten Tagen eines beginnenden Sommerrallye sind, welches sich bis ca. Mitte Juli erstrecken kann. Wie Sie sich auch positionieren, behalten Sie einfach den Leitsatz auf der Blog-Portalseite im Hinterkopf.

Oekonom

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Sonntag, 17. Juni 2007

Bin zufrieden

Bin ganz zufrieden mit dem was der Juni bislang brachte. Obwohl der erwartete Schub sich nicht ab Monatsbeginn weiter entfalten konnte, wurde dies nun in den letzten Tagen nachgeholt, auch wenn es vorwiegend der DAX und NDX war, der die Depotperformance weiter anwachsen liess. Es war nur wichtig, dass das MM/RM beim Kursrückgang gegriffen hat. So konnte man rechtzeitig danach die neuen Chancen wieder voll nutzen.

Meine weiteren Dispositionen werden nun stark von meinen privaten Sommeraktivitäten geprägt. Eigentlich möchte ich gegen Ende Juni die Engagements voll zurückfahren um den Sommer mit gescheiterem als Börse geniessen zu können. Ob es genau zeitlich so aufgeht wird sich zeigen. Möglich auch, dass es sich noch eine bis zwei Wochen in den Juli hinausverschiebt oder ich kann in wenigen Tagen eine flat Ausrichtung anstreben.

Nachdem der DAX in wenigen Tagen eine überaus gute Performance brachte, werde ich mich verstärkt charttechnisch interessanten Einzelwerten widmen. Hier gab es am Donnerstag noch einige attraktive Käufe.

Oekonom

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Donnerstag, 14. Juni 2007

SMI: noch etwas langweilig

Mir scheint, dass der SMI gegenüber dem DAX derzeit die zweite Geige spielt. Ich favorisiere (wie hier erwähnt) daher den DAX, wo ich mich bei ~7550 neu engagiert habe.

Ich habe weiterhin auch heute keinen Grund, von meiner positiven Grundhaltung abzuweichen, welche sich im Mai herauskristallisierte. Und es würde mich auch nicht überraschen, wenn es trotz der leichten Turbulenz zu Monatsbeginn, zu einem guten Juniabschluss kommt.

Das Tagesgeplänkel, welche einige Grill-"Meister" aus dem wf als Wichtigtuer nutzen wollen - interessiert mich nicht. Das führt höchstens zu verbranntem.

Wir bleiben auf Kurs...

Sevus, Oekonom

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Mittwoch, 13. Juni 2007

Trifft gut zu

Heute stand in der FuW folgende Aussage, wo ich meine, sie bringt es auf den Punkt:

Es geht nicht darum, wie richtig oder falsch man liegt, sondern wie viel Geld man verdienen kann, wenn man richtig liegt, und wie viel Geld man nicht verliert, wenn man falsch liegt.

- George Soros - amerikanischer Financier -

In diesem Sinne treffen ich weiterhin meine Dispositionen. Und es gilt auch heute das am Sonntag erwähnte: Bislang sind alle mittel- und langfristigen Trends positiv!

Jetzt muss man halt nur noch wissen, wie man damit umgeht...

P.S. Die zwei Wellnesswochen taten gut. Vorallem auch um den Ueberblick nicht zu verlieren, indem man sich im volatilen Tagesgeschäft (unnötig) aufreibt. Am Weekend geht's dann wieder nach Hause.

Servus, Oekonom


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Dienstag, 12. Juni 2007

Weiter Vorsicht!

Zwar hat der SMI heute per SK den kurzfristigen Abwärtskanal schon wieder verletzt aber mit einem Dow Jones auf Tagestief per SK dürfte es Morgen weiter abwärts gehen.



Was mir auch nicht unbedingt gefällt:
- Die Zinsen sind immer noch Hoch (was war da der Auslöser für den Einbruch)
- (zu?) viele Akteure sind schon wieder überzeugt, dass dies nur eine kurze Korrektur war
- Öl sollte beachtet werden. Aktuell am Steigen und das vor der "Driving-Season"
- Eine Überraschung im nahen oder fernen Osten könnte nochmal etwas "Angst" aufkommen lassen und das ist fast immer schlecht für die Börse

Ueberraschung

Was wäre (für Sie) die grössere Ueberraschung? Ein Fall unter die 9000er, was vielerorts erwartet wird oder nach einer Stabilisierung ein langsames hochlaufen, um dann in einer Shortsqueeze den SMI auf ein neues ATH zu bringen?

Im kurzfristigen Zeitfenster stehen aktuell viele Indicies charttechnisch(!) bereits wieder kurz vor den long Entry-Points. Und die Stimmung ist extrem mies. Eigentlich war das immer ein gute Voraussetzung.

In diesem Sinne gilt nun erst recht: macht was draus, aber machets guet...

Oekonom


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Sonntag, 10. Juni 2007

Die wurde doch so sehnlichst gewünscht

Inzwischen sind die einschlägigen Weekend-Ausgaben der Finanzpresse gelesen und auch andere Beurteilungen & Meinungen zur Kenntnis genommen.

Die im Mai so sehnlichst erwartete Korrektur ist nun etwas verspätet eingetroffen. Meines Erachtens wurde einmal mehr überreagiert, aber das scheint einfach dazu zugehören. Vermutlich hängt es auch damit zusammen, dass eine Vielzahl sich risikomässig auf ganz heiklem Pfad bewegen. Wer noch mit fremden Geld gierig hofft, auch noch seinen geleasten SUV mit Börsengewinnen zu finanzieren, der hat in solchen Tagen die Hosen gestrichen voll und die Angst diktiert das Vorgehen.

Bislang sind alle mittel- und langfristigen Trends positiv! Ich bleibe deshalb bei meiner positiven Grundhaltung und achte auf neue KS, insbesonders auch im Nasdaq 100, die ich dann auch umsetzen werde.

Mein vorletzter Woche favorisiertes Szenario ging davon aus, dass wir den Juni freundlich abschliessen (weitere ATH's) um dann allerdings bis in den Herbst zu konsolidieren. Das wäre mir persönlich sehr gelegen gekommen, will ich doch in der langen Sommerpause keine grossen Börsenaktivitäten pflegen. Dem Juni bleiben noch drei Wochen um ihn abschliessend werten zu können. Allenfalls hat mein Szenario lediglich auch nur eine temporäre Verzögerung erfahren.

Oekonom


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Freitag, 8. Juni 2007

Manöverkritik

Rückblick:
In der letzten Woche gab es aufgrund der techn. Indikatoren ein klares Long. Nicht nur, dass der SMI aus seinem Seitwärtstrend nach oben ausbrach, auch viele EW sahen inditechnisch gut aus. Es gab durchaus berechtigte Gründe zur Annahme, dass im SMI ein Ziel von ca. 9700 erreichbar ist. Daher auch die Aussage, dass ich von einem guten Juni ausging.

Die zu Wochenbeginn im Markt auftretenden Statements von MS und Bernie terminierten das obige Szenario allerdings schlagartig, so dass die operative Taktik auf derzeit kurzfristig wechselt, d.h. die erhöhte Volatilität ist wieder ein attraktives Tummelfeld für Daytrader.

Ausblick:
Am wirtschaftlichen Umfeld hat sich nichts wesentlich geändert. Es läuft gut, einigen vielleicht sogar zu gut, wobei man sich fragen muss, ob man lieber ein gutes wirtschaftliches Umfeld hat (man denke z.B. an die Auslastung einer ABB) und leicht höhere Zinsen, oder etwas tiefere Zinsen und dafür Arbeitsplatzabbau infolge schwacher Wirtschaftstätigkeit.

Eine abschliessende Analyse des deftigen Kursrückgangs kann noch nicht abschliessend vorgenommen werden, aber es kristallisiert sich schon heraus, dass viele durchbrochene StopLoss das ihrige dazu beigetragen haben. Wem das Daytrading nicht liegt (mir macht das keinen grossen Spass, da ich nicht gerne ein Sklave bin der vom PC bestimmt wird) der wartet am besten einmal ab, bis der grosse Hexensabatt (Juniverfall, 15.06.) vorbei ist.

Der Markt bzw. die Teilnehmer müssen zuerst zur Ruhe kommen. Danach wird man sich den Fundamentals besinnen und so wird sich eine Ausgangslage für neue Dispositionen ergeben.

Persönliche Kritik:
Das setzen auf EW war richtig. Die psychologisch sich so massiv ausgewirkten Aeusserungen konnten jedoch nicht im voraus eingeplant werden. Falsch war, dass ich die (auch wenigen) Positionen mit in die Wellnesstage ins Tirol nahm, auch wenn der Investitionsgrad nur 1/3 des üblichen betraf. Die Reaktionszeit, wie auch die Beobachtung leidet aus verständlichen Gründen in diesem Fall. Somit werde ich zukünftig die Warrants-Positionen glattstellen.

Im übrigen stört es mich überhaupt nicht, dass ich mit meinen positiven Juni-Ausblick falsch lag. Wichtig ist für meine Performance nur, was seit dem Jahresbeginn an positivem zweistelligen Gewinnzuwachs am Bildschirm angezeigt wird. Wer aktiv am Markt ist, muss auch ab und zu falsch liegen können. In der Summe bescheinigen mir andere eine durchwegs gute Trefferquote.

Ein schönes Weekend.
Oekonom

P.S. Für die Roadmap werde ich die nächsten Tage ein Update machen. Ansonsten ist diese über meine Vertretung in guten Händen.


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Kurz und bündig

Kurz nach dem Verfassen meines gestrigen Postings wurde der DAX long inkl. der Mittwochsposition ausgestoppt. Ich habe mich dann entschlossen, die bestehenden EW-Positionen ebenfalls glattzustellen. Somit Zustand flat.

In 10 Tagen bin ich wieder zurück und dann ist auch der Juniverfall über die Bühne gegangen. Danach sehen wir weiter.

Oekonom


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Donnerstag, 7. Juni 2007

Allgemeines Update

Heute habe ich mal etwas ausprobiert. Ein bequemer Hotel-Internetzugang, so dass ich nicht mit meinem Equipment arbeiten muss. Das schöne daran: eine nette, einheimische und überaus zuvorkommende Bedienung, welche einem umsorgt. Etwas diskret muss ich mit meinem Nick sein, ansonsten morgen in der Presse steht wo der Oekonom abgestiegen ist. Es hat hier einige Herren, die schon ganz interessiert die Charts begucken und dies und das erfragen. Man(n) hat Geld und das will irgendwo angelegt werden.

Ich konnte es nicht lassen und so habe ich kurz meinem nachmittäglichen Plan kurz umgestellt. Kaufe die Angst und diese scheint seit langem derzeit besonders augeprägt. Es gelang mir, gerade als der DAX in den Keller rutschte, die gestern abend eröffnete Call-Position aufzustocken. Ansonsten gab es noch einiges anderes, welche billig auf dem Wühltisch zu greifen war.

Beschämend was sich in den letzten Tagen im warrants forum abspielt. Ein Kindergarten erster Klasse tummelt sich und müllt den Laden zu. Nicht zu verstehen, dass die D.P., welche das wf betreibt, den Hahnen nicht einfach zudreht. Die Forumsoftware ist sowieso das primitivste was man heute antreffen kann. Als professioneller Finanzsponsor würde es nicht zulassen, dass meine Werbung auf diesem Kinderspielplatz eingeblendet wird. Für mich klar: ich bin dort nicht mehr anzutreffen bis nicht ein modifiziertes Forum verfügbar ist, wo die Profis als geschlossene Gruppe unter sich sind.

Mehr zum aktuellen Markt in einigen Tagen. Jetzt will man geniessen.

Oekonom


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SMI: aktuell

Servus in die Schweiz

Vorweg: es sind aufgrund der gestrigen Turbulenzen etliche Anfragen auf der Blogmailbox eingegangen Ich kann diese aber nicht einzeln beantworten. Man entnehme meine Meinung und die vom Team - wie immer - den kommenden Postings.

Am wirtschaftlichen Umfeld hat sich nichts geändert, was man nicht auch schon vor einer Woche wusste. Wieder einmal durften Zinsängste herheben, um einige Gewinne mitzunehmen. Wie und wo werden sie wohl re-investiert?

Der DAX hat mehr Federn gelassen was darauf zurückzuführen ist, dass der Index in letzter Zeit auch erheblich (über)performte. Zudem ist heute in DE Feiertag (man bespricht sich in Heiligendamm vor oder hinter der Sperrzone). Somit ergibt sich für einige Teilnehmer auch ein langes Weekend, was üblicherweise vorgängig auch zu einigen Positionsglattstellungen führt. Und nächste Woche ist noch grosser Verfallstag und das führt vielfach zu erhöhter Volatilität.

Im DAX-Index war ich in letzer Zeit nicht engagiert, da ich mich auf solide und defensive heimische EW-Kost verlegt hatte (irgendwie hatte ich damals auch den Einstieg verpasst). Ausnahme war SAP. Gestern kurz vor Börsenschluss konnte ich aber noch ein Schnäppchen in Form eines DAX-Call erheischen.

Viel ist gestern depotmässig nicht passiert. Meine soliden EW-Werte (inkl. der SAP) haben kaum gross reagiert, so dass die IRS noch nicht als "circuit breakers" wirkten. Wird wohl auch damit zusammenhängen, dass die bestehenden Longs alle Laufzeiten 12/2007 oder später aufweisen und im Geld liegen.

Unmittelbaren Handlungsbedarf sehe ich derzeit keinen. Ich geniesse die nächsten 10 Tage die Distanz aus den Wellness-Ferien und warte, bis sich die Gemüter beruhigt haben um wie immer in solchen Situationen, ruhig und gelassen das Geschehen zu analysieren.

Oekonom


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Sonntag, 3. Juni 2007

SMI: neues Leben

Seit Mitte Mai bin ich auf der langen Seite in ausgewählten EW, was sich inzwischen bereits wieder darin manifestiert, dass der Speck am Knochen grösser wurde. Das ist insofern gut, weil somit die IRS bereits im gewinnsichernden Teil angesetzt sind.

Am Freitag hat der SMI die fast zwei Monate dauerende Seitwärtsbewegung nach oben verlassen. Viele der beobachteten EW sind aus Flags nach oben ausgebrochen. Andere stehen inditechnisch vor einer neuen Upbewegung. Alles in allem auf festen Beinen und bereit für den vor einiger Zeit erwarteten freundlichen Juni.

Ich war mir seit einiger Zeit sicher, dass meine positive Erwartungen aufgehen werden. Manchmal braucht es eben auch eine gewisse Beharrlichkeit in der eingefädelten Strategie. Vor allem aber Ruhe, Geduld und auch eine Portion gesundes Selbstvertrauen. Gerade dies ist ein Problem wie man andernorts lesen kann. Man sucht mit naiver Denkweise nach Gründen, warum es doch nicht sein kann, dass der Markt einfach (noch) nicht korrigieren will. Dabei versucht man in kleinkrämerischer Manier einige 10 Punkte nach unten zu puten, um dafür 100 Punkte und mehr nach oben abseits zu stehen. Ich denke, diese Personen haben ein ernsthaftes Problem mit ihren Emotionen. Statt übergeordnet denkend zu handeln, verlauern sie sich im aufreibenden Tagesgeschäft. Sogar die professionellen Instis haben gelernt, dass man dabei weniger herausholt, als wenn man den Trend laufen lässt. Bedauernswert dabei ist, dass die Kleinkrämer völlig planlos agieren.

Wie erwähnt bin ich für den Juni postiv gestimmt. Selbstverständlich focussiere ich aufmerksam die Indikatoren und das soziale Börsenumfeld, wobei mir nicht verborgen blieb, dass gerade im DAX der Markt stark überkauft ist. Kleinere Korrekturen sind einzuplanen. Aber solange die Trendrichtung stimmt, kann man seine Positionen laufen lassen. Um neues anzuschaffen sollte man aber besser schwächere Tage abwarten.

P.S. Wellness-Tage am Achensee/Tirol sind der Grund, weshalb ich demnächst für einige Zeit abwesend bin.

Oekonom


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SMI [d]:




SMI [w]:

Donnerstag, 31. Mai 2007

SMI: stabiler Ausblick

Meine derzeitige Meinung kennen Sie bereits zur Genüge. Sie wird mit dem gestrigen Tag in ihrem Fundament noch weiter verstärkt. Da wankt nichts, sie ist fast erdbebensicher.

Den Pessimisten wurde einmal mehr eines auf den "Grind gehauen". Aber zum Glück gibt es sie, denn sie sorgen mit ihren vernebelten Shortabenteuer dafür, dass der Markt eben nicht fällt, sondern in der Tendenz weiter steigt. So lassen wir sie weiter im Ungewissen zappeln, auf dass sie uns noch lange am Leben erhalten bleiben.

Wenn Sie gestern nicht nochmals zugelangt haben, so wird es heute bereits wieder einiges teurer. So ist es halt. Entweder weiss man, was man zu tun gewillt ist, oder man schwabbelt wie ein zittriger Pudding. Immer kann die Mama ja auch nicht zur Seite stehen...

Heute ist noch der letzte Tag für ein "Sell in may". Was Sie auch vorhaben, geniessen Sie ihn. Ich freue mich schon auf den Juni. Geschwärmt habe ich schon einige Zeit davon.

Oekonom


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Dienstag, 29. Mai 2007

SMI: noch ein letzter Check

Wie schon am Donnerstag erwähnt, favorisiere ich derzeit NESN. Aber auch die anderen beiden "Schweren", NOVN und ROG zeigen Tendenzen zu einem neuen Aufbruch.

Auch wenn er derzeitig langweilig aussieht, so habe ich die Erwartung, dass der Smily demnächst das nachholt, was ihm die Ausländer schon vorgemacht haben. Und dann liegen schnell einmal 3-4% drin.

Oekonom


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Sonntag, 27. Mai 2007

SMI: Weiter leicht abwärts

Wie vor einer Woche bewegt sich der SMI in einem leicht nach unten gerichteten Trendkanal. Eingezeichnet bzw. schöner sichtbar wird der Kanal übrigens im Linienchart (Schlusskurse!) - schliesslich will man sich nicht vom Tagesgeplänkel verwirren lassen.


Weitere Beobachtungen:
- SAR könnte Anfangs Woche verletzt werden
- Bollinger sind eng. Ein Ausbruch ist sowohl nach Oben wie Unten möglich
- Einzelne Ausbrüche aus dem Kanal können zum kurzfristigen Traden (intraday) benutzt werden

Nachdem der SMI in den letzten Tagen den Kursgewinnen von anderen Indizes nicht mehr gefolgt ist, besteht die Gefahr, dass ein Einbruch in anderen Ländern den SMI mit nach unten zieht. Es gilt also weiter wachsam zu sein und enge Stop-Marken zu setzen. Will man mit Warrants auf einen Ausbruch setzen empfiehlt sich die Wahl von Scheinen mit wenigstens 3-6 Monaten Restlaufzeit. Im Zweifelsfall bleibt man weiterhin lieber an der Seitenlinie und wartet mal ab, in welche Richtung die Reise geht.

Donnerstag, 24. Mai 2007

SMI: spannend bis zu letzt

Er macht es wirklich spannend der Smily. Ohne sich vom Ausland beeinflussen zu lassen, bewegt er sich Wochen +/- innnerhalb eines Flags mit einer aktuell neutralen Markttechnik. Ob der Smily hier mitliest und meint, er müsse sich noch bis im Juni (neuer Zyklus) gedulden? Wie schon vor einer Woche erwähnt, können sich solche Stauphasen plötzlich vehement auflösen.

Betrachtet man die EW, so sieht man, dass etliche in den letzten Tagen Gewinne hingelegt haben, während der SMI schwergewichtslastig durch die Pharmas und NESN blockiert ist. Allerdings könnte sich das bald ändern, denn bei NESN scheint als erstes die Konsolidierung beendet zu sein, während ROG nachzieht. NOVN hätte "von Amtes wegen" auch einiges nachzuholen.

NESN gefällt mir (wie schon so oft) und so wurde einiges abgestaubt, was günstig herumlag.

Oekonom


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Mittwoch, 23. Mai 2007

SMI: aktuell

Eine schier endlose dauerende Seitwärtskonsolidierung im SMI obwohl andere Indicies sich da um einiges besser zeigen. Die Schweren drücken derzeit, andernseits wird auch ein entsprechendes Potential aufgebaut, sobald z.B. ROG und NESN wieder nach oben drehen.

Somit konzentrieren wir uns weiterhin auf charttechnische attraktive EW, wie SLHN, SYNN usw. Bei den Zyklikern gefallen mir z.B. CIBN, da sich diese gut nach dem Motto "unten nehmen - oben geben" handeln lassen. Und es gibt noch einige andere...

Oekonom


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Montag, 21. Mai 2007

SMI im Ausblick

Schon vor einer Woche war aufgrund der Momentumsparameter erkennbar, dass dem Smily die Kraft für ein Downside zunehmend fehlt und es daher angezeigt war, die frühere Shortposition zu beenden.

Im Gegenteil, die vorauseilenden Faktoren weisen auf einen zunehmenden Aufwärtsdruck hin. Unter der Annahme, dass noch viele Shortpositionen im Markt drin sind, könnte das die Munition sein, um den wochenlangen Seitwärtsdeckel abzusprengen (Squeeze). Auch vom zyklischen Zeitfenster aus betrachtet, wird die Zeit langsam reif dazu. Kurzfristige Schwächen im SMI bzw. dessen EW sind zum Einsammeln geradezu einladend.

Oekonom


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Mittwoch, 16. Mai 2007

SMI: Positionsänderung

Wer das heutige Posting zwischen den Zeilen aufmerksam gelesen hat, der konnte erahnen, dass sich eine Aenderung meiner Disposition ergeben würde. Die ist heute erfolgt, indem dass die Putposition verkauft worden ist.

Die SMI-Indikatoren sind derzeit neutral und es fehlt an Momentum, sowohl nach oben wie aber auch nach unten. Und je länger eine Seitwärtsphase andauert, desto heftiger kann dann der Ausbruch sein. Noch ist offen, ob die Auflösung nach unten oder oben erfolgen wird. Es mehren sich derzeit die Anzeichen, dass es nach dem zeitlichen Zyklusablauf aber mit grösserer Wahrscheinlichkeit nach oben gehen wird (lassen wir die Einflussfaktoren der Ausserirdischen beiseite).

Geben wir dem Smily noch etwas Zeit, währenddessen wir uns nach attraktiven EW umschauen.

Gruss aus den Bergen
Oekonom


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SMI: aktuell

Seitenwagen gefällig? Man könnte es meinen, wenn man den seitwärtsverlaufenen SMI-Index betrachtet. Also nicht viel los und wenn dann eher noch leicht abwärts. Dass soll aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass es EW darunter hat, welche bereits eine Korrektur von ihren Höchstkursen hinter sich haben, bzw. sich in technisch guter Verfassung präsentieren. Ich verweise dazu auf die am Sonntag gemachten Anspielungen.

Die schon bald drei Wochen anhaltende Seitwärtstechnik (Flag!) mit derzeit neutralen Indikatoren ist nicht gerade shortfördernd. Allzuviel Zeit verbleibt aber dazu auch nicht mehr. Für ein veritables Shortdinner müsste der Index unter die 9250 fallen, ansonsten ist anzunehmen, dass nach Ablauf des zeitlichen Zyklus ein neuer Kaufimpuls generiert wird. Zudem muss man derzeit zur Kentnis nehmen, dass nun zu viele übervorsichtig agieren und ein Grossteil davon auch wieder short positioniert ist.

Vielleicht muss man heute etwas zwischen den Zeilen lesen um zu verstehen, was ich meine. Ansonsten wait and see.

Grüsse Oekonom


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Samstag, 12. Mai 2007

SMI: aktuell

Um es gleich vorweg zu sagen, bleiben wir auf dem Boden. Auch die Freitagsrecovery hat an der Technik nichts geändert. Sie ist auf den US-Rebound zurückzuführen. Die Indicies stehen tiefer als vor einer Woche und die Gründe dafür, sind am Freitag nicht einfach weggewischt worden.

Meine Strategie war schon überlegt, weshalb ich bereits am 2. Mai eine erste Initial-Putposition bei approx. 9450 genommen hatte. Diese ist durch erfolgreiche Kurztradings mit dem etwas aggressiveren SMIQQ-Put im Indexstand auf rund 9670 Indexpunkte "verbilligt" worden.

Wer zum Beispiel erst am Donnerstag einen SMI-Put nahm und diesen am Freitagmorgen nicht verkaufte, hat nun das Problem, dass sein EP nahe am Freitag-SK ist. Das heisst, er kann, falls der SMI am Montag zuerst noch etwas nach oben läuft, womöglich noch im dümmsten Moment ausgestoppt werden oder kommt sonstwie in Stress. Ohne die SMIQQ-Tradings hätte meine Putposition (erster EP ~9450) immer noch einen Abstand von knapp 40 Punkten auf den Freitag-SK und durch die "Verbilligung" sind es nun sogar 270 Punkte. Es braucht mir also niemand weismachen wollen, es sein nicht klug bzw. sogar falsch gewesen, frühzeitig das durchzuziehen, was man sorgfältig als Strategie geplant hat.

Mich bringt am Montag garantiert nichts ins schwitzen und vorallem muss ich keinen dummen Entscheid treffen. Ich könnte natürlich die Position mit Gewinn verkaufen. Aber solange die alten Höchst nicht gekappt werden (inkl. USA), sehe ich keinen Grund dazu. Denn wie erwähnt, die Gründe welche für die Putpositionierung den Ausschlag gaben, sind noch nicht beseitigt. Das heisst aber dennoch nicht, dass ich einfach stur daran festhalten werde. Ich werde situativ aufgrund der Marktechnik entscheiden. Auch ein Verkauf bei 9550 bringt noch einen Gewinn.

Lieber BOE1, wie ich an anderer Stelle erwähnte: einsteigen (Position öffnen) aus pychologischen Erwägungen - aussteigen (Position schliessen) aufgrund der charttechnischen Indikatoren. Ich sehe, dass sich dieses Konzept für mich als ideal herausstellt. Wobei anzumerken ist, dass in den psychologischen Faktoren stets auch einige Komponenten aus der aktuellen Markttechnik einfliessen.

Allen Lesern ein schönes und sonniges Weekend
Grüsse Oekonom

PS: Kommende Woche mehrheitlich abwesend


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Dienstag, 8. Mai 2007

SMI: aktuell

Am Montag wurde der Initial-Shortbestand (Puts LZ 09-2007) mit SMIQQ ergänzt, welche als kurzfristige Tradingmasse bestimmt waren. Da diese Position bereit heute nachmittag mit etwas mehr als 20% im Gewinn stand, wurde sie verkauft. Im Falle einer morgigen Erholung des SMI ist geplant wieder eine neue Position SMIQQ zu kaufen.

Grüsse Oekonom

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und bald einen Schritt weiter?

Wir geniessen die Aussicht auf dem Berg, man könnte auch schon fast sagen, wir stehen am Abgrund - und morgen einen Schritt weiter? Natürlich sieht es grundsätzlich nicht so schlimm aus, aber das Gewitter ist doch deutlich im Anzug. Dazu braucht man nicht alle Details zu studieren, sondern es reicht, einen Näherungswert zu benutzen. Mein Näherungswert für den SMI lautet bekanntlich:

SMI = NOVN + NESN +ROG + UBSN + CSGN


Wie steht es um die Komponenten?

NOVN: GELB/ROT
NESN: GELB/ROT
ROG: ROT
UBSN: ROT
CSGN: GELB/ROT


Die Richtung scheint vorerst klar zu sein, an Geschwindigkeit könnte es noch etwas zulegen, wenn alle die Handbremse gelöst haben... Geniessen wir die Aussicht und bereiten wir uns auf den Abstieg vor.

Samstag, 5. Mai 2007

SMI: Rück-/Ausblick

Man mag sich erinnern: ich hatte Mitte März zum Longsetup vehement die Meinung vertreten, dass das CRV (nicht zu verwechseln mit einem Zählrahmen aus dem Kindesalter) äusserst attraktiv sei. Es ging dabei nicht um ein mathematisch hochgerechnetes Indexziel im SMI sondern schlicht und einfach darum, dass nach dem Chinagrippeneinbruch das Sentiment ziemlich unten war, parallel zum Indexstand.


Wer damals raus wollte war draussen und so war es ein geringes Risiko ein Engagement einzugehen. Die psychologische Stimmung war zudem ausgezeichnet negativ und im Gegensatz zu heute, wo alles auf weitere Kurzgewinne hochgerechnet wird, war die mehrheitliche Meinung die, dass es zwingend zu einer ABC-Korrektur kommen würde, so wie man das im Vorjahr erlebt hat. Warum ich so überzeugt war, will ich hier nicht näher erläutern. Es hängt auch mit einer langjährigen Börsenerfahrung zusammen und dazu gehört eben auch noch etwas psychologische Kenntnis in Bezug auf Angst und Gier.

Inzwischen steht der SMI rund 900 Punkte höher und man muss schon von Blindheit gekennzeichnet sein wenn man nicht erkennt, dass sich die Indikatoren und das Sentiment gegenüber Mitte März um 180° gedreht hat. Mehrmals wurde darauf hingewiesen, dass im frühzeitigen Positionieren der grösste Gewinn steckt, inklusive der Up-Gaps die damit kassiert wurden. Betrachtet man den SMI-Chart so sieht man, dass in den ersten vier Wochen der dynamisch stärkste Verlauf stattfand, während sich seit zwei Wochen der Index nur wenig verändert hat. Es machte somit (von einigen Ausnahmen einmal abgesehen) keinen Sinn mehr, in den letzten zwei Wochen engagiert zu sein. Auch wenn man das Gefühl hat, durch die täglichen Schwankungen sei Kraft nach oben im Markt, stellt man fest, dass seit Wochen die 50 Tageline lethargisch flach verläuft.

Erkundigt man sich zum Handelsgeschehen in und um die Bahnhofstrasse so bringt man in Erfahrung, dass es sich derzeit eher um einen Mangel an Abgabebereitschaft handelt. In solchem Umfeld genügen wenige Käufer um die Kurse weiter nach oben zu beeinflussen. Besser wäre allerdings ein Nachfrageüberhang. Im weltweiten Kontext ist auch denkbar, dass man in dieser Phase noch bewusst "stupid money" anlocken will.

Wer also die letzten letzten Wochen (mit all ihren geopolitischen Turbulenzen) sattelfest war und kräftig kassiert hat, sieht heute keinen Kaufanreiz mehr. Bezogen auf das zu investierende Kapital (gemeint sind schon andere Beträge, als die der Warrants-Kaffikässelitrader) hat sich das CRV heute deutlich verschlechtert. Und investiert zu sein ohne Aussicht auf ein genügend gutes risk/reward lohnt sich nicht. Denn wie hier auch schon mehrmals erwähnt, genügt es, die zwei- bis dreimal jährlich stattfinden grossen Dips abzufischen, um sich danach für eine gewisse Zeit wieder neu zu positionieren.

Aufgrund der unklaren Aussichten, der schwachen Technik, ist eine Flatausrichtung derzeit angezeigt. Je nach persönlicher Neigung kann man diese Strategie mit einer vorerst leichten (nicht agressiven) Shortpositionierung ergänzen, indem man die Spitzen kappt. Mit so einer Position hat man im Falle eines Falles die ersten Down-Gaps auf sicher, kommt aber auch nicht in Zugzwang alle 48 Stunden einzudecken, wobei aber auch hier, wenn auch noch einiges weiter oben, ein IRS gesetzt wird.

Solange sich im Markt nicht wesentliches bewegt, werde ich die Berichterstattung hier reduzieren. Unbesehen davon erfolgt das tägliche Roadmap-Update wie bisher.

Noch etwas: ich hatte mir vorgestellt, wieder etwas den Kontakt im wf zu pflegen hat es doch darunter einige, mit denen man sich sehr intelligent austauschen kann. Man hat mich aber sofort gewarnt, mich nicht mehr darauf einzulassen. Zu verschiedenen sind die Ansichten aber auch die Voraussetzungen, welche die entsprechenden Taktiken und Strategien begründen, was dann eben immer wieder zu Irritationen führt wenn man sich auf völlig verschiedenen Ebenen bewegt. Sieht man zudem, was mit welchem Schreibaufwand für einen minimalsten Investmentaufwand kommuniziert wird, so ist es schade, sich auch nur eine Minute damit abzugeben.

Mändli hat das von ihm seinerzeit ins Leben gerufene Blog-Territorium definitiv verlassen und ist wieder an die Stelle zurückgekehrt, die ihm damals am Schluss so verhasst erschien, nicht ohne dabei auf dem Weggang noch etwas zu poltern. Ich nehme ihm das nicht übel. Es ist nichts aussergewöhnliches, wenn frühere Schützlinge sich auflehnen um zu zeigen, dass sie nun selbstständig geworden sind. Peinlich wird es aber dann, wenn seine Postings nichts mehr mit einer Ausseinandersetzung zum Markt zu tun haben, sondern mit negativen Statements zu meiner Person in Bezug auf meine Lust und Freiheit das zu tun und lassen was mir gerade beliebt.

Ich wünsche allen Lesern ein schönes Wochenende.

Grüsse Oekonom

macht was draus, aber machets guet...

Freitag, 4. Mai 2007

SMI: aktuell

Gestern hat der SMI eine kleine Showeinlage gezeigt, wie einfach es ist, nach unten zu laufen. Dabei hat ihm die 20 Tage Linie einen ersten Halt gegegeben um sich danach wieder etwas nach oben zu schleichen. Inzwischen steht er dort, wo er auch schon vor gut zwei Wochen war.

Dass sich der SMI formationsmässig schon seit längerem in einer Wedge (Keil) befindet schleckt keine Geis weg und es ist schon zum lachen, wenn einige das Gegenteil behaupten. Mit dem gestrigen SK hängt er an einem seidenen Faden an der Unterkante der Wedge und dies bei sich ständig verschlechternden Indikatoren. Trotzdem ist es möglich, dass der Smily sich nochmals etwas weiter aufrappeln kann. Dies ändert aber an der Lage als solches nichts.

Wer in der letzten Woche die Gewinne mitgenommen hat und auf flat Zustand eingeschwenkt ist, hat das richtige getan. Am Dienstagmorgen bei approx. 9450 wurde eine erste Teilposition SMI-Put bezogen, mit einem Instrument, welches ohne weiteres auch noch einen Ausreisser nach oben verträgt, ohne dass man in Zugzwang geraten würde. Der Vorteil dabei ist, dass man im Falle eines Falles bereits ein erstes Downgap auf sicher hätte.

Man könnte jetzt Intraday die Ausschläge traden mit all dem Stress und dem Zwang an der Kiste zu hocken, oder man nützt Dips nach oben, um sich eine mittelfristige Shortposition aufzubauen. Die Bewegungen laufen immer in Zyklen ab und sobald der Trend nach unten dreht, wird es nicht eine Sache von wenigen Tagen sein. Das kann sich dann ohne weiteres in den Juni/Juli hineinziehen.

Grüsse Oekonom

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Mittwoch, 2. Mai 2007

SMI: aktuell

Samstag, 28. April 2007

Taktische Lagebesprechung

Es ist schon ein gutes Gefühl, wenn man mit voller Liquididät dem Treiben zuschauen kann und je nach persönlicher Opportunität, sich selektiv auf einzelne charttechnisch attraktive Positionen konzentrieren kann. Solche Einzelpositionen lassen sich gut überwachen und im Notfall auch noch vernünftig auflösen. So bin ich derzeit lediglich in NOBE engagiert.

Warum? Betrachtet man den untenstehenden SMI-Wochenchart sieht man sehr gut die seit langem bestehenden negativen Divergenzen. Diese haben sich vor kurzem noch verstärkt. Auffallend zudem die Keilformation. Beides verheisst nichts Gutes. Man beachte die gelb markierte Zone im Chart vom letzten Mai.

Vorweg aber: der Trend ist immer noch aufwärts gerichtet auch wenn das ganze soweit gereift ist, dass es kurz vor dem Gärstadium steht. Das Aufbauen von Liquidität in Form von Gewinnmitnahmen befreit einem im voraus von möglichem Stress. Denn eines sollten Sie in den vergangenen Korrekturphasen gelernt haben: wenn es kippt und alles auf einmal raus will, greifen ansonsten noch gut funktionierende Stopp-Limits kaum mehr und normale Stopps erst auf weit tieferem Niveau unten. Wenn dann noch der Server der Finanzdienstleister schlapp macht, was in solchen Phasen ebenfalls zu beobachten ist, dann kann ihr persönlicher Stressfaktor extrem in die Höhe schnellen und das ist der Gesundheit auch nicht gerade förderlich.

Andernseits scheint es mir noch etwas verfrüht short zu gehen. Auch dies kann zu unnötigem Stress führen, falls dann wieder eingedeckt werden muss, möglicherweise genau zur dümmsten Zeit. Es genügt sich short zu positionieren, wenn der Keil nach unten durchbrochen wird.

Momentan sind die Amis die treibende Kraft und so können die europ. Märkte noch einen Hupf nach oben nehmen, falls die Amis aus welchen Gründen auch immer, noch in eine Akzelerationsphase geraten. Der Nasdaq 100 hat aufgrund des Ausbruchs über die bisherigen Hochs eine bullishe Komponente und von 1900 auf 2000 ist es auch nicht mehr weit, auch wenn die von mir genannten 2000 Punkte erst in einer späteren Phase auf dem Plan stehen.

Geniessen Sie das schöne Wochenende.

Grüsse Oekonom

macht was draus, aber machets guet...



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