Donnerstag, 31. Mai 2007

SMI: stabiler Ausblick

Meine derzeitige Meinung kennen Sie bereits zur Genüge. Sie wird mit dem gestrigen Tag in ihrem Fundament noch weiter verstärkt. Da wankt nichts, sie ist fast erdbebensicher.

Den Pessimisten wurde einmal mehr eines auf den "Grind gehauen". Aber zum Glück gibt es sie, denn sie sorgen mit ihren vernebelten Shortabenteuer dafür, dass der Markt eben nicht fällt, sondern in der Tendenz weiter steigt. So lassen wir sie weiter im Ungewissen zappeln, auf dass sie uns noch lange am Leben erhalten bleiben.

Wenn Sie gestern nicht nochmals zugelangt haben, so wird es heute bereits wieder einiges teurer. So ist es halt. Entweder weiss man, was man zu tun gewillt ist, oder man schwabbelt wie ein zittriger Pudding. Immer kann die Mama ja auch nicht zur Seite stehen...

Heute ist noch der letzte Tag für ein "Sell in may". Was Sie auch vorhaben, geniessen Sie ihn. Ich freue mich schon auf den Juni. Geschwärmt habe ich schon einige Zeit davon.

Oekonom


macht was draus, aber machets guet...

Dienstag, 29. Mai 2007

SMI: noch ein letzter Check

Wie schon am Donnerstag erwähnt, favorisiere ich derzeit NESN. Aber auch die anderen beiden "Schweren", NOVN und ROG zeigen Tendenzen zu einem neuen Aufbruch.

Auch wenn er derzeitig langweilig aussieht, so habe ich die Erwartung, dass der Smily demnächst das nachholt, was ihm die Ausländer schon vorgemacht haben. Und dann liegen schnell einmal 3-4% drin.

Oekonom


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Sonntag, 27. Mai 2007

SMI: Weiter leicht abwärts

Wie vor einer Woche bewegt sich der SMI in einem leicht nach unten gerichteten Trendkanal. Eingezeichnet bzw. schöner sichtbar wird der Kanal übrigens im Linienchart (Schlusskurse!) - schliesslich will man sich nicht vom Tagesgeplänkel verwirren lassen.


Weitere Beobachtungen:
- SAR könnte Anfangs Woche verletzt werden
- Bollinger sind eng. Ein Ausbruch ist sowohl nach Oben wie Unten möglich
- Einzelne Ausbrüche aus dem Kanal können zum kurzfristigen Traden (intraday) benutzt werden

Nachdem der SMI in den letzten Tagen den Kursgewinnen von anderen Indizes nicht mehr gefolgt ist, besteht die Gefahr, dass ein Einbruch in anderen Ländern den SMI mit nach unten zieht. Es gilt also weiter wachsam zu sein und enge Stop-Marken zu setzen. Will man mit Warrants auf einen Ausbruch setzen empfiehlt sich die Wahl von Scheinen mit wenigstens 3-6 Monaten Restlaufzeit. Im Zweifelsfall bleibt man weiterhin lieber an der Seitenlinie und wartet mal ab, in welche Richtung die Reise geht.

Donnerstag, 24. Mai 2007

SMI: spannend bis zu letzt

Er macht es wirklich spannend der Smily. Ohne sich vom Ausland beeinflussen zu lassen, bewegt er sich Wochen +/- innnerhalb eines Flags mit einer aktuell neutralen Markttechnik. Ob der Smily hier mitliest und meint, er müsse sich noch bis im Juni (neuer Zyklus) gedulden? Wie schon vor einer Woche erwähnt, können sich solche Stauphasen plötzlich vehement auflösen.

Betrachtet man die EW, so sieht man, dass etliche in den letzten Tagen Gewinne hingelegt haben, während der SMI schwergewichtslastig durch die Pharmas und NESN blockiert ist. Allerdings könnte sich das bald ändern, denn bei NESN scheint als erstes die Konsolidierung beendet zu sein, während ROG nachzieht. NOVN hätte "von Amtes wegen" auch einiges nachzuholen.

NESN gefällt mir (wie schon so oft) und so wurde einiges abgestaubt, was günstig herumlag.

Oekonom


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Mittwoch, 23. Mai 2007

SMI: aktuell

Eine schier endlose dauerende Seitwärtskonsolidierung im SMI obwohl andere Indicies sich da um einiges besser zeigen. Die Schweren drücken derzeit, andernseits wird auch ein entsprechendes Potential aufgebaut, sobald z.B. ROG und NESN wieder nach oben drehen.

Somit konzentrieren wir uns weiterhin auf charttechnische attraktive EW, wie SLHN, SYNN usw. Bei den Zyklikern gefallen mir z.B. CIBN, da sich diese gut nach dem Motto "unten nehmen - oben geben" handeln lassen. Und es gibt noch einige andere...

Oekonom


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Montag, 21. Mai 2007

SMI im Ausblick

Schon vor einer Woche war aufgrund der Momentumsparameter erkennbar, dass dem Smily die Kraft für ein Downside zunehmend fehlt und es daher angezeigt war, die frühere Shortposition zu beenden.

Im Gegenteil, die vorauseilenden Faktoren weisen auf einen zunehmenden Aufwärtsdruck hin. Unter der Annahme, dass noch viele Shortpositionen im Markt drin sind, könnte das die Munition sein, um den wochenlangen Seitwärtsdeckel abzusprengen (Squeeze). Auch vom zyklischen Zeitfenster aus betrachtet, wird die Zeit langsam reif dazu. Kurzfristige Schwächen im SMI bzw. dessen EW sind zum Einsammeln geradezu einladend.

Oekonom


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Mittwoch, 16. Mai 2007

SMI: Positionsänderung

Wer das heutige Posting zwischen den Zeilen aufmerksam gelesen hat, der konnte erahnen, dass sich eine Aenderung meiner Disposition ergeben würde. Die ist heute erfolgt, indem dass die Putposition verkauft worden ist.

Die SMI-Indikatoren sind derzeit neutral und es fehlt an Momentum, sowohl nach oben wie aber auch nach unten. Und je länger eine Seitwärtsphase andauert, desto heftiger kann dann der Ausbruch sein. Noch ist offen, ob die Auflösung nach unten oder oben erfolgen wird. Es mehren sich derzeit die Anzeichen, dass es nach dem zeitlichen Zyklusablauf aber mit grösserer Wahrscheinlichkeit nach oben gehen wird (lassen wir die Einflussfaktoren der Ausserirdischen beiseite).

Geben wir dem Smily noch etwas Zeit, währenddessen wir uns nach attraktiven EW umschauen.

Gruss aus den Bergen
Oekonom


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SMI: aktuell

Seitenwagen gefällig? Man könnte es meinen, wenn man den seitwärtsverlaufenen SMI-Index betrachtet. Also nicht viel los und wenn dann eher noch leicht abwärts. Dass soll aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass es EW darunter hat, welche bereits eine Korrektur von ihren Höchstkursen hinter sich haben, bzw. sich in technisch guter Verfassung präsentieren. Ich verweise dazu auf die am Sonntag gemachten Anspielungen.

Die schon bald drei Wochen anhaltende Seitwärtstechnik (Flag!) mit derzeit neutralen Indikatoren ist nicht gerade shortfördernd. Allzuviel Zeit verbleibt aber dazu auch nicht mehr. Für ein veritables Shortdinner müsste der Index unter die 9250 fallen, ansonsten ist anzunehmen, dass nach Ablauf des zeitlichen Zyklus ein neuer Kaufimpuls generiert wird. Zudem muss man derzeit zur Kentnis nehmen, dass nun zu viele übervorsichtig agieren und ein Grossteil davon auch wieder short positioniert ist.

Vielleicht muss man heute etwas zwischen den Zeilen lesen um zu verstehen, was ich meine. Ansonsten wait and see.

Grüsse Oekonom


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Samstag, 12. Mai 2007

SMI: aktuell

Um es gleich vorweg zu sagen, bleiben wir auf dem Boden. Auch die Freitagsrecovery hat an der Technik nichts geändert. Sie ist auf den US-Rebound zurückzuführen. Die Indicies stehen tiefer als vor einer Woche und die Gründe dafür, sind am Freitag nicht einfach weggewischt worden.

Meine Strategie war schon überlegt, weshalb ich bereits am 2. Mai eine erste Initial-Putposition bei approx. 9450 genommen hatte. Diese ist durch erfolgreiche Kurztradings mit dem etwas aggressiveren SMIQQ-Put im Indexstand auf rund 9670 Indexpunkte "verbilligt" worden.

Wer zum Beispiel erst am Donnerstag einen SMI-Put nahm und diesen am Freitagmorgen nicht verkaufte, hat nun das Problem, dass sein EP nahe am Freitag-SK ist. Das heisst, er kann, falls der SMI am Montag zuerst noch etwas nach oben läuft, womöglich noch im dümmsten Moment ausgestoppt werden oder kommt sonstwie in Stress. Ohne die SMIQQ-Tradings hätte meine Putposition (erster EP ~9450) immer noch einen Abstand von knapp 40 Punkten auf den Freitag-SK und durch die "Verbilligung" sind es nun sogar 270 Punkte. Es braucht mir also niemand weismachen wollen, es sein nicht klug bzw. sogar falsch gewesen, frühzeitig das durchzuziehen, was man sorgfältig als Strategie geplant hat.

Mich bringt am Montag garantiert nichts ins schwitzen und vorallem muss ich keinen dummen Entscheid treffen. Ich könnte natürlich die Position mit Gewinn verkaufen. Aber solange die alten Höchst nicht gekappt werden (inkl. USA), sehe ich keinen Grund dazu. Denn wie erwähnt, die Gründe welche für die Putpositionierung den Ausschlag gaben, sind noch nicht beseitigt. Das heisst aber dennoch nicht, dass ich einfach stur daran festhalten werde. Ich werde situativ aufgrund der Marktechnik entscheiden. Auch ein Verkauf bei 9550 bringt noch einen Gewinn.

Lieber BOE1, wie ich an anderer Stelle erwähnte: einsteigen (Position öffnen) aus pychologischen Erwägungen - aussteigen (Position schliessen) aufgrund der charttechnischen Indikatoren. Ich sehe, dass sich dieses Konzept für mich als ideal herausstellt. Wobei anzumerken ist, dass in den psychologischen Faktoren stets auch einige Komponenten aus der aktuellen Markttechnik einfliessen.

Allen Lesern ein schönes und sonniges Weekend
Grüsse Oekonom

PS: Kommende Woche mehrheitlich abwesend


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Dienstag, 8. Mai 2007

SMI: aktuell

Am Montag wurde der Initial-Shortbestand (Puts LZ 09-2007) mit SMIQQ ergänzt, welche als kurzfristige Tradingmasse bestimmt waren. Da diese Position bereit heute nachmittag mit etwas mehr als 20% im Gewinn stand, wurde sie verkauft. Im Falle einer morgigen Erholung des SMI ist geplant wieder eine neue Position SMIQQ zu kaufen.

Grüsse Oekonom

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und bald einen Schritt weiter?

Wir geniessen die Aussicht auf dem Berg, man könnte auch schon fast sagen, wir stehen am Abgrund - und morgen einen Schritt weiter? Natürlich sieht es grundsätzlich nicht so schlimm aus, aber das Gewitter ist doch deutlich im Anzug. Dazu braucht man nicht alle Details zu studieren, sondern es reicht, einen Näherungswert zu benutzen. Mein Näherungswert für den SMI lautet bekanntlich:

SMI = NOVN + NESN +ROG + UBSN + CSGN


Wie steht es um die Komponenten?

NOVN: GELB/ROT
NESN: GELB/ROT
ROG: ROT
UBSN: ROT
CSGN: GELB/ROT


Die Richtung scheint vorerst klar zu sein, an Geschwindigkeit könnte es noch etwas zulegen, wenn alle die Handbremse gelöst haben... Geniessen wir die Aussicht und bereiten wir uns auf den Abstieg vor.

Samstag, 5. Mai 2007

SMI: Rück-/Ausblick

Man mag sich erinnern: ich hatte Mitte März zum Longsetup vehement die Meinung vertreten, dass das CRV (nicht zu verwechseln mit einem Zählrahmen aus dem Kindesalter) äusserst attraktiv sei. Es ging dabei nicht um ein mathematisch hochgerechnetes Indexziel im SMI sondern schlicht und einfach darum, dass nach dem Chinagrippeneinbruch das Sentiment ziemlich unten war, parallel zum Indexstand.


Wer damals raus wollte war draussen und so war es ein geringes Risiko ein Engagement einzugehen. Die psychologische Stimmung war zudem ausgezeichnet negativ und im Gegensatz zu heute, wo alles auf weitere Kurzgewinne hochgerechnet wird, war die mehrheitliche Meinung die, dass es zwingend zu einer ABC-Korrektur kommen würde, so wie man das im Vorjahr erlebt hat. Warum ich so überzeugt war, will ich hier nicht näher erläutern. Es hängt auch mit einer langjährigen Börsenerfahrung zusammen und dazu gehört eben auch noch etwas psychologische Kenntnis in Bezug auf Angst und Gier.

Inzwischen steht der SMI rund 900 Punkte höher und man muss schon von Blindheit gekennzeichnet sein wenn man nicht erkennt, dass sich die Indikatoren und das Sentiment gegenüber Mitte März um 180° gedreht hat. Mehrmals wurde darauf hingewiesen, dass im frühzeitigen Positionieren der grösste Gewinn steckt, inklusive der Up-Gaps die damit kassiert wurden. Betrachtet man den SMI-Chart so sieht man, dass in den ersten vier Wochen der dynamisch stärkste Verlauf stattfand, während sich seit zwei Wochen der Index nur wenig verändert hat. Es machte somit (von einigen Ausnahmen einmal abgesehen) keinen Sinn mehr, in den letzten zwei Wochen engagiert zu sein. Auch wenn man das Gefühl hat, durch die täglichen Schwankungen sei Kraft nach oben im Markt, stellt man fest, dass seit Wochen die 50 Tageline lethargisch flach verläuft.

Erkundigt man sich zum Handelsgeschehen in und um die Bahnhofstrasse so bringt man in Erfahrung, dass es sich derzeit eher um einen Mangel an Abgabebereitschaft handelt. In solchem Umfeld genügen wenige Käufer um die Kurse weiter nach oben zu beeinflussen. Besser wäre allerdings ein Nachfrageüberhang. Im weltweiten Kontext ist auch denkbar, dass man in dieser Phase noch bewusst "stupid money" anlocken will.

Wer also die letzten letzten Wochen (mit all ihren geopolitischen Turbulenzen) sattelfest war und kräftig kassiert hat, sieht heute keinen Kaufanreiz mehr. Bezogen auf das zu investierende Kapital (gemeint sind schon andere Beträge, als die der Warrants-Kaffikässelitrader) hat sich das CRV heute deutlich verschlechtert. Und investiert zu sein ohne Aussicht auf ein genügend gutes risk/reward lohnt sich nicht. Denn wie hier auch schon mehrmals erwähnt, genügt es, die zwei- bis dreimal jährlich stattfinden grossen Dips abzufischen, um sich danach für eine gewisse Zeit wieder neu zu positionieren.

Aufgrund der unklaren Aussichten, der schwachen Technik, ist eine Flatausrichtung derzeit angezeigt. Je nach persönlicher Neigung kann man diese Strategie mit einer vorerst leichten (nicht agressiven) Shortpositionierung ergänzen, indem man die Spitzen kappt. Mit so einer Position hat man im Falle eines Falles die ersten Down-Gaps auf sicher, kommt aber auch nicht in Zugzwang alle 48 Stunden einzudecken, wobei aber auch hier, wenn auch noch einiges weiter oben, ein IRS gesetzt wird.

Solange sich im Markt nicht wesentliches bewegt, werde ich die Berichterstattung hier reduzieren. Unbesehen davon erfolgt das tägliche Roadmap-Update wie bisher.

Noch etwas: ich hatte mir vorgestellt, wieder etwas den Kontakt im wf zu pflegen hat es doch darunter einige, mit denen man sich sehr intelligent austauschen kann. Man hat mich aber sofort gewarnt, mich nicht mehr darauf einzulassen. Zu verschiedenen sind die Ansichten aber auch die Voraussetzungen, welche die entsprechenden Taktiken und Strategien begründen, was dann eben immer wieder zu Irritationen führt wenn man sich auf völlig verschiedenen Ebenen bewegt. Sieht man zudem, was mit welchem Schreibaufwand für einen minimalsten Investmentaufwand kommuniziert wird, so ist es schade, sich auch nur eine Minute damit abzugeben.

Mändli hat das von ihm seinerzeit ins Leben gerufene Blog-Territorium definitiv verlassen und ist wieder an die Stelle zurückgekehrt, die ihm damals am Schluss so verhasst erschien, nicht ohne dabei auf dem Weggang noch etwas zu poltern. Ich nehme ihm das nicht übel. Es ist nichts aussergewöhnliches, wenn frühere Schützlinge sich auflehnen um zu zeigen, dass sie nun selbstständig geworden sind. Peinlich wird es aber dann, wenn seine Postings nichts mehr mit einer Ausseinandersetzung zum Markt zu tun haben, sondern mit negativen Statements zu meiner Person in Bezug auf meine Lust und Freiheit das zu tun und lassen was mir gerade beliebt.

Ich wünsche allen Lesern ein schönes Wochenende.

Grüsse Oekonom

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Freitag, 4. Mai 2007

SMI: aktuell

Gestern hat der SMI eine kleine Showeinlage gezeigt, wie einfach es ist, nach unten zu laufen. Dabei hat ihm die 20 Tage Linie einen ersten Halt gegegeben um sich danach wieder etwas nach oben zu schleichen. Inzwischen steht er dort, wo er auch schon vor gut zwei Wochen war.

Dass sich der SMI formationsmässig schon seit längerem in einer Wedge (Keil) befindet schleckt keine Geis weg und es ist schon zum lachen, wenn einige das Gegenteil behaupten. Mit dem gestrigen SK hängt er an einem seidenen Faden an der Unterkante der Wedge und dies bei sich ständig verschlechternden Indikatoren. Trotzdem ist es möglich, dass der Smily sich nochmals etwas weiter aufrappeln kann. Dies ändert aber an der Lage als solches nichts.

Wer in der letzten Woche die Gewinne mitgenommen hat und auf flat Zustand eingeschwenkt ist, hat das richtige getan. Am Dienstagmorgen bei approx. 9450 wurde eine erste Teilposition SMI-Put bezogen, mit einem Instrument, welches ohne weiteres auch noch einen Ausreisser nach oben verträgt, ohne dass man in Zugzwang geraten würde. Der Vorteil dabei ist, dass man im Falle eines Falles bereits ein erstes Downgap auf sicher hätte.

Man könnte jetzt Intraday die Ausschläge traden mit all dem Stress und dem Zwang an der Kiste zu hocken, oder man nützt Dips nach oben, um sich eine mittelfristige Shortposition aufzubauen. Die Bewegungen laufen immer in Zyklen ab und sobald der Trend nach unten dreht, wird es nicht eine Sache von wenigen Tagen sein. Das kann sich dann ohne weiteres in den Juni/Juli hineinziehen.

Grüsse Oekonom

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Mittwoch, 2. Mai 2007

SMI: aktuell

Samstag, 28. April 2007

Taktische Lagebesprechung

Es ist schon ein gutes Gefühl, wenn man mit voller Liquididät dem Treiben zuschauen kann und je nach persönlicher Opportunität, sich selektiv auf einzelne charttechnisch attraktive Positionen konzentrieren kann. Solche Einzelpositionen lassen sich gut überwachen und im Notfall auch noch vernünftig auflösen. So bin ich derzeit lediglich in NOBE engagiert.

Warum? Betrachtet man den untenstehenden SMI-Wochenchart sieht man sehr gut die seit langem bestehenden negativen Divergenzen. Diese haben sich vor kurzem noch verstärkt. Auffallend zudem die Keilformation. Beides verheisst nichts Gutes. Man beachte die gelb markierte Zone im Chart vom letzten Mai.

Vorweg aber: der Trend ist immer noch aufwärts gerichtet auch wenn das ganze soweit gereift ist, dass es kurz vor dem Gärstadium steht. Das Aufbauen von Liquidität in Form von Gewinnmitnahmen befreit einem im voraus von möglichem Stress. Denn eines sollten Sie in den vergangenen Korrekturphasen gelernt haben: wenn es kippt und alles auf einmal raus will, greifen ansonsten noch gut funktionierende Stopp-Limits kaum mehr und normale Stopps erst auf weit tieferem Niveau unten. Wenn dann noch der Server der Finanzdienstleister schlapp macht, was in solchen Phasen ebenfalls zu beobachten ist, dann kann ihr persönlicher Stressfaktor extrem in die Höhe schnellen und das ist der Gesundheit auch nicht gerade förderlich.

Andernseits scheint es mir noch etwas verfrüht short zu gehen. Auch dies kann zu unnötigem Stress führen, falls dann wieder eingedeckt werden muss, möglicherweise genau zur dümmsten Zeit. Es genügt sich short zu positionieren, wenn der Keil nach unten durchbrochen wird.

Momentan sind die Amis die treibende Kraft und so können die europ. Märkte noch einen Hupf nach oben nehmen, falls die Amis aus welchen Gründen auch immer, noch in eine Akzelerationsphase geraten. Der Nasdaq 100 hat aufgrund des Ausbruchs über die bisherigen Hochs eine bullishe Komponente und von 1900 auf 2000 ist es auch nicht mehr weit, auch wenn die von mir genannten 2000 Punkte erst in einer späteren Phase auf dem Plan stehen.

Geniessen Sie das schöne Wochenende.

Grüsse Oekonom

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SMI [w]:

Freitag, 27. April 2007

SMI: aktuell

Der SMI hat gestern zwar zugelegt, aber er tat es eher lustlos. Der Markt ist erschöpft (Dynamik) und mit ihm auch diejenigen voll gesättigten, die eine Zeit lang voll dabei waren. Es ist keinem zu verübeln, wenn er satte Gewinne einfährt, auch wenn der Aufwärtstrend bislang noch nicht verletzt ist. Denn wenn alle auf die gleiche Idee kommen - es gibt ja auch immer mehr Blogleser - dann wird der Ausgang eng und die MM sind dann auch nicht in sonderlich guter Bereitschaft, den ganzen "Mist" zu guten Preisen abzunehmen.

Gestern hatte ich meine noch letzte Longposition (NOVN) verkauft und wäre, was schon eine Zeit lang nicht mehr der Fall war, in völlig flatem Betriebszustand (100% Kassa). Aufgrund der charttechnischen Situation versuche ich es, wie hier erwähnt, mit einer spekulativen Longposition bei NOBE. Entsprechend der nun heiklen Gesamtmarktverfassung werde ich die Position aber an der kurzen Leine halten (MOB, IRS) und verweise der guten Ordnung halber allfällige Nachtrader auf die Spielregeln.

Geniessen Sie das schöne Wochenende.

Grüsse Oekonom

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Sonntag, 22. April 2007

SMI aktuell

Ich denke, dass man bei einem Indexanstieg von 800 SMI-Punkten innert 5 Wochen durchaus von einer Rallie sprechen darf. Dass man davon aber nichts liest, liegt wohl eher daran, dass die meisten es gar nicht mitbekommen haben. Zu sehr waren sie - einmal mehr - geschockt, um aus der Situation nach dem Märzeinbruch die richtigen Schlüsse zu ziehen. Männiglich ging davon aus, mit ABC-Korrekturformationen auf weit tiefere Kurse zu spekulieren. So verpasste man einen tollen Anstieg. Betrachtet man den Indexgewinn, welcher der SMI vom Januar bis gegen Ende Februar hingelegt hat, so ergibt dass schon eine ganz ansehnliche Jahresperformance, auch wenn nicht der volle Punktegewinn abgeholt worden ist. Nicht zu vergessen, dass einige EW noch mehr performten.

Geht's so weiter? Ich weiss es auch nicht, aber ich bemerke eine nun nachlassende Dynamik und Neuengagements bei Berücksichtigung der entsprechenden Indikatoren müssen schon sehr selektiv ausgewählt werden. Es gibt aber EW, welche man durchaus noch halten kann (IRS!), wenn man die vor einigen Wochen gekauft hat.

Aus Zeitgründen kann ich heute keine EW chartmässig reinstellen, aber kurz erwähnen möchte ich drei SMI-Werte:

NOVN, welche vor der 70er Marke stehen. Die morgigen Zahlen werden zeigen, ob der Kurs darüber geht (die technischen Indikatoren würden dies unterstützen). In diesem Fall bestehen gute Chancen, dass als nächstes die 73er anvisiert wird, wie am letzten Sonntag erwähnt.

ROG kennen seit dem Märztief nur eine Richtung: nach oben. Die 240er liegen in Griffweite. Im Vergleich zu NOVN technisch kurzfristig weniger Potential, ansonsten ein Wert erster Klasse. Im übrigen beginnt man weltweit die Pharmas wieder zu entdecken...

NESN (morgen ebenfalls mit Zahlen) hat seit dem Hoch vom 12.04. eine Flagge ausgebildet. Es wird sich zeigen, ob es sich bei der Auflösung daraus ein BF ergeben wird, mit Potential bis 510. Ein Durchbruch unter die 475 wäre negativ zu werten.

Die detaillierte Liste erhalten die Roadmap-Member heute per Mail.

Geniessen Sie den schönen Sonntag und dann einen guten Wochenstart!
Grüsse Oekonom

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Freitag, 20. April 2007

Taktische Lagebesprechung

Ich habe heute die Gelegenheit genutzt um weitere Positionen gewinnbringend zu schliessen und somit hat sich die Investitionsquote auf unter 20% reduziert. Im Rennen sind schwergewichtig noch Pharmas (NOVN/ROG), sowie zwei Nebenwerte. Auch diese Positionen sind gut im Plus und so werde ich nur noch die IRS entprechend nachziehen, oder ich schreite auch so zur Gewinnmitnahme, wie es sich in den kommenden Tagen als zweckmässig vernünftig ergibt.

Dass es so gute fünf Wochen nach dem Mitte Märzeinstieg geben wird, hatte ich auch nicht erwartet, ging es doch damals anfänglich nur um eine erwarte starke Reboundphase, die sich dann immer mehr zu einem Rallie entwickelt hat, auch wenn das viele überhaupt nicht checkten. Die Annahme, dass das erreichen der SMI 9000/9100er etliche in psychologische Zugzwänge bringen, traf den Nagel auf den Kopf. Zudem war das Sentiment von Mitte bis Ende März hervorragend für "strong buy", trotz den Querelen um und im Iran, den Zinsängsten, Immobiliencrash und sonstigen Hirngespinsten und Aengsten. Viele EW zeigten zudem höchst attraktive Charts, so dass man einfach zugreifen musste. Inzwischen hat sich das aber stark verändert und es steht vieles wieder oben an. Immerhin hat der Smily ab Mitte März bis heute mehr als 800 Punkte zugelegt und das muss sich in den Indikatoren der dafür verwantwortlichen EW auch bemerkbar machen.

Fast wäre ich versucht den bösen Wunsch zu haben, dass sich die während den letzten Wochen wirren Gedankengänge der trotzig falsch Gepolten bewahrheiten, damit sich bald wieder neue attraktive Einstiegspunkte ergeben. Wie auch immer: mit einer prallen Kriegskasse kann man in Ruhe abwarten und die gönne ich mir nun ausgiebig nach der Rallie. Das schöne Wetter ruft förmlich zu einer offenen Fahrt ins Blaue...

Ein schönes Wochenende!

Grüsse Oekonom

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Donnerstag, 19. April 2007

Zur Klarstellung

Ich muss einmal was klarstellen: seit Mitte März habe ich voll auf EW gesetzt, die sich charttechnisch dadurch kennzeichneten, dass die Indikatoren kurz vor oder bereits schon ins positive gedreht hatten. Einige Titel davon sind von mir hier erwähnt worden, andere wurden auf der Roadmap thematisiert. Dann hatten Calculator und svx auch noch etliche in ihren Beiträgen erwähnt. Die Erfolgsbilanz dieser Werte kann sich mehrheitlich sehen lassen.

Es hat sich ausbezahlt, sich nicht von geopolitischen Ereignissen beinflussen zu lassen. Es genügt, wenn andere das für sich machen. Unerträglich wird es dann, wenn sie ihre abstrus/wirren Gedankengänge in Postings publizieren.

Dass die Märkte indexmässig wieder hoch stehen, sehe auch ich. Aber das bedeutet an sich noch lange nichts beunruhigendes. Trotzdem agiere ich seit Mitte März mit bedacht aber mit einem klaren Konzept, welches es durchzuziehen galt, denn als Zauderi bin ich keinem bekannt. Für mich war damals klar, dass dies eine attraktive Ausgangslage war bei sehr gut kalkulierbarem Risiko. Ich weiss nicht was falsch war, damals z.B. eine ROG bei 210 zu kaufen, wo sie heute über 230 steht. Es gäbe noch etliche weitere Beispiele. Zudem hat es auch heute noch etliche attraktive EW (auch im US-Markt) und dass die Amis neue ATH generieren ist nicht zu unterschätzen.

Also Mändli, entweder du beschreibst klar was seit dem Märzeinbruch hier falsch dargelegt worden ist; ansonsten verschon uns bitte mit deinem Frust. Und Neidattaken bezüglich meinen Freizeitvergnügen und edlem Blech kannst du dir sparen. Das musste ich dir nun einfach sagen...

Grüsse Oekonom

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Freitag, 13. April 2007

SMI: aktuell

Der SMI weiss derzeit nicht so recht, was er will. Vorallem hat das Momentum stark nachgelassen.

Wer ist nun besser dran? Diejenigen, die Mitte März tief unten mutig Positionen bezogen haben (bei einem damals höchst attraktiven Risk/Reward) oder diejenigen, welche lange Zeit meinten, sie sehen noch keine technischen Signale und folglich erst auf wesentlich höherem Niveau eingestiegen sind? Wohl sind beide bis heute im Plus. Nur haben erstere auf ihren Positionen wesentlich mehr Gewinn (bekanntlich ist der erste Move nach oben stets der lukrativste) angesetzt und haben es daher wesentlich einfacher mit einem "guten" IRS zu arbeiten, der sollte es zur Auslösung kommen, immer noch einen attraktiven Gewinn verspricht, während es für solche, die erst bei 9000+ eingestigen sind, schon sehr eng wird, falls die Position glattgestellt wird oder werden muss.

Grüsse Oekonom

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Donnerstag, 12. April 2007

Fazit

Das Momentum im SMI hat seit Tagen spürbar an Schwung verloren. Immerhin steht der Index wieder über der 9000er Linie, eine Zone, wo die "Trade what you see"-ler wohl genügend (verzögerte) Signale bekamen um einzusteigen.

Aber: damals Mitte März war das CRV x-mal attraktiver als über der 9000er. Und wie schon oft erwähnt, dann zu kaufen, wenn fast alles verstimmt ist, ist umso ergiebiger. Da hat sich die klare Strategie in den letzten Wochen mehr als bezahlt gemacht - allen Unkenrufen zum Trotz.

Gestern Abend hat die (psychologische) Stimmung an den US-Märkten gedreht. Man hat wieder Zinsängste. Nun das kennen wir zu Genüge, was je nach Lust und Laune so alles aus den Köpfen in den Markt interpretiert wird. Die einen sehen höhere Zinsen, andere haben Probleme mit dem Oilpreis und dann waren noch die englischen Geiseln... Und wenig später, dreht man sich wieder um 180° und alles sieht dann eben doch anders aus.

Betrachtet man die Depotperformance, welche im ersten Quartal 2007 bereits erzielt wurde, inkl. den zweimaligen Märzeinbrüchen, so kann man locker kürzer treten. Die nächste Chance kommt bestimmt.

Grüsse Oekonom

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Montag, 2. April 2007

Durch Nebelschwaden ans Ziel

Am 14. März, nachdem etliche die Köpfe hängen liessen und die Charts nur Nebelschwaden produzierten meinte ich in einem Beitrag:

Der kluge Investor steckt in diesen Zeiten den Kopf nicht in den Sand, sondern schaut sich sorgfältig nach attraktiven Gelegenheiten um. Nicht hektisch, sondern besonnen und bedacht. In solchen Phasen wird der Grundstein für schöne Gewinne gelegt.

Zwei Wochen später sehen wir, dass etliche EW trotz generellen Unkenrufen sehr gut liefen. Und so ist es halt wie in der Navigation: wenn die High-Tech Instrumente versagen, kann der erfahrene Seemann nach guter alter Manier dennoch seinen Weg zum Ziel finden. Was ich damit sagen will: wer an der Börse Geld verdienen will, muss auch in der Lage sein, intuitiv Entscheide fällen zu können. Das gelingt umso besser, je mehr Erfahrung vorhanden ist. Gerade in Zeiten, wo geopolitische Unruhen die Marktteilnehmer verunsichern, lohnt es sich, einfach den gesunden Menschenverstand walten zu lassen.

Grüsse Oekonom

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Sonntag, 25. März 2007

SMI aktuell 25.03.

Es wurde bereits über die "Phsychologie" der Märkte diskutiert. Ich muss festhalten, dass ich dies nicht in Abrede stellen will, für mich sind dies jedoch zu "weiche" Kriterien für meinen Tradingansatz. Wie will ich die Stimmung verlässlich messen ?

Da ich bewusst die Emotionen aus dem Spiel bringen will, verlasse ich mich ausschliesslich auf mein "trade what you see" !! Ich sehe einen Pfeil(selbst programmiert) , einen Crossover, einen BREAK einer Linie etc... das kann ich greifen und hier habe ich...wenn die Tradingregeln stimmen kein: wenn und aber ...und sollte... und wird... Es ist also der Tradingstil, der hier den Ausschlag gibt und dieser darf und wird von Person zu Person unterschiedlich sein.

Im SMI_CHART (60') sehen wir den Bereich vom 28.02. bis heute.

Der Oberteil der Chart zeigt die Kursbars mit einem "Adaptiven Band". Dieses Band (ähnlich Bollinger) lässt gut Über- Untertreibungen ablesen. Habe noch die blauen Punkte dazu programmiert.

Unten sehen wir als Signal den RSI mit einem Bollingerband.

Regel: Kauf bei RSI crossing Mitte Bollinger up.

SELL bei crossing Mitte Bollinger down. Es ist wie immer: make it simple !!!

Aktuell: RSI (60') in Konsolidierung bzw. unter Bollingerband!! Es soll auf ein crossing über die Mitte abgewartet werden für neue Long-Positionen.

Situation überkauft...Konsolidierung...Korrektur wahrscheinlich.


Dienstag, 20. März 2007

Gute Stimmungsbilder

Die Kernaussage vom letzten Mittwoch lautete:

Der kluge Investor steckt in diesen Zeiten den Kopf nicht in den Sand, sondern schaut sich sorgfältig nach attraktiven Gelegenheiten um. Nicht hektisch, sondern besonnen und bedacht. In solchen Phasen wird der Grundstein für schöne Gewinne gelegt. Die Roadmap wird in den nächsten Tagen ausgiebig darauf eingehen.

Und es gab sie, die attraktiven Abstauberli der letzten Tage. Besonders am Freitagnachmittag konnte man seine Limiten platzieren und mit etwas Geduld bekam man die Ware.

Betrachtet man die aktuellen Stimmungsbilder usw., so stellt man fest, dass wir seit langem schon keine mehr so attraktive Ausgangslage haben. Der Pessimismus hat sich in vielen Köpfen stark verbreitet und das Pendel hat massiv auf die negative Seite ausgeschlagen.

Alte Hasen und Profis wissen damit umzugehen. Man kann davon ausgehen, dass die breite Masse nicht vor SMI 9000plus wieder an den Markt zurückkommen wird. Genügend Zeit um einen schönen Vorsprung herauszuwirtschaften.

Grüsse Oekonom

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Sonntag, 18. März 2007

Schlagzeilen

Aus Wirtschaftsinformation 14.03.2007

Crash, Crash, haben die Massenmedien geschrien. Diese Schlagzeilen standen jeweils auf den Titelseiten, im Fernsehen und Radio am Anfang der Meldungen. Das emotionale Ziel wurde rasch erreicht. Unüberlegte Anleger, von so genannten Pferdeflüsterern noch zusätzlich in Panik gehetzt, verkauften in die hochnervösen und überreizten Märkte – ohne Rücksicht auf Verluste – mit brachialer Gewalt. Was kommen musste, kam postwendend. Nämlich nicht der definitive grauenvolle Absturz, sondern eine starke technische Erholung.

Ein Crash ist ohnehin etwas ganz anderes. Das müssten alle wissen, die direkt oder indirekt mit den Aktien- und Finanzmärkten zu tun haben. Man kann nicht einem Land wie China, dessen Börsenkapitalisierung im weltweiten Vergleich nur 2 % ausmacht, die Schuld zuweisen. Unsere Märkte waren längst für eine Korrektur fällig, darauf haben wir in den vergangenen Monaten mehrmals hingewiesen.

Wenn man schon von Crash oder crashartigen Zuständen sprechen will, dann sollte man es mit soliden Fakten belegen:

ROCHE stürzte im Oktober 1987 vom Freitag auf den folgenden Montag von 1400 Franken auf 800 Franken. Über 40 % Kursverlust übers Wochenende in einem Titel, dem fundamental überhaupt nichts anzulasten war. Auch dem Unternehmen nicht. Das war ein bilderbuchhafter Crash.

Sicher kann bei Index-Rückgängen von 3 – 4 % an einem Tag nicht von einem Zusammenbruch oder Crash gesprochen werden. Das ist reine Panikmache und völlig unseriös. Aber, da sind wir uns ganz sicher, das hat einigen Kreisen wunderbar ins Konzept gepasst.

Mittwoch, 14. März 2007

Die Luft wird gereinigt

Im Vergleich zum Indexstand von Mitte Februar ist der SMI inzwischen wieder in einer interessanten Zone angelangt und viele grundsolide SMI-Werte haben massiv korrigiert. Damals hiess es, dass viele nur auf eine solche Korrektur warten, um ihren im Dezember verpassten Einstieg nachzuholen. Und nun geht die Angst wieder einmal um. Die ist bekanntlich ein schlechter Ratgeber, denn sie beschränkt die Sichtweise massiv und verhindert ein rationales agieren, was gerade jetzt besonders wichtig ist.

Der kluge Investor steckt in diesen Zeiten den Kopf nicht in den Sand, sondern schaut sich sorgfältig nach attraktiven Gelegenheiten um. Nicht hektisch, sondern besonnen und bedacht. In solchen Phasen wird der Grundstein für schöne Gewinne gelegt.

Die Roadmap wird in den nächsten Tagen ausgiebig darauf eingehen.

Grüsse Oekonom

macht was draus, aber machets guet...

Dienstag, 13. März 2007

Amerikanische Implikationen

Im letzten Sonntagsposting zum SMI erwähnte ich:

"Etwas zur Vorsicht mahnen sollten die Meldungen betrf. den faulen Krediten und den damit involvierten US-Hypothekarbanken. Das wäre ein Punkt, wo sich kurzfristig Implikationen pyschologischer Art entwickeln könnten."

Es scheint, als dass es hier nun schon etwas mehr rumpelt. Zudem wird heute abend gemunkelt, dass die CS einen Kredit in Höhe von ca. 500 Mio $ ausstehend hat, welcher durch eine involvierte Hypothekenbank gefährdet ist. Wie auch immer, derzeit generell Hände weg von Bankaktien.

Am Freitag ist ein grosser Verfallstag und so ist es am besten, die Seitenlinie einzunehmen.

Grüsse Oekonom

macht was draus, aber machets guet...

Montag, 12. März 2007

Nur nicht lumpen lassen

Bei so einem schönen Tag verspürt auch Clariden-Leu im Pre-Market Frühlingsgefühle und taxt den SMI gleich mal 3722 Punkte plus nach oben...




Grüsse Oekonom

macht was draus, aber machets guet...

Sonntag, 11. März 2007

SMI im Ausblick

Am Freitag kam es nicht zu dem Streit um die 9000er, zumal NOVN mit Dividendenabgang aufwartete.

Der Index hat innert einer Woche erstaunlich gut zugelegt und wer hier genau mitgelesen hat, der war mit von der Gewinnpartie. Technisch betrachtet ist fast etwas zuviel des guten gelaufen, so dass ich am Donnerstag die Indexpositionen schloss. Ich gehe davon aus, dass die Profis - nicht die Palaveris - letzte Woche mitverantwortlich für den Upmove waren und sich ebenfalls den schnellen Gewinn gesichert haben. Somit erwarte ich diese Woche eher nachgebende Kurse, da nun zuerst einmal abgewartet wird, wie sich der Markt verhalten könnte. Am Freitag ist zudem noch Verfallstag und das bringt vielfach schwer einschätzbare Bewegungen mit sich. Nichts für mich und so schaue ich einfach zu (Ausnahmen einige Einzelwerte).

Etwas zur Vorsicht mahnen sollten die Meldungen betrf. den faulen Krediten und den damit involvierten US-Hypothekarbanken. Das wäre ein Punkt, wo sich kurzfristig Implikationen pyschologischer Art entwickeln könnten.

Wer ab und zu einen Hochseesegeltörn macht oder sich in der Fliegerei auskennt, der weiss, dass man von A nach B immer mit gewissen Störungen rechnen muss. Wichtig vorher zu wissen, welche Massnahmen dabei angezeigt sind.

Grüsse Oekonom

macht was draus, aber machets guet...

Freitag, 9. März 2007

Gut möglich, dass...

.. wir heute noch die 9000er sehen werden. Wie auch immer, für mich war der Wochengewinn von über 300 Punkte Grund genug, gestern die SMI- (und DAX) Indexposition zu schliessen. Denn bleiben wir realistisch. Bei dem mehrheitlichen negativ-skeptischem Geheul war das schon eine Leistung, was diese Woche gezeigt wurde.

Kann mir gut vorstellen, dass um die 9000er zuerst noch gestritten wird um danach zu konsolidieren. Die wichtige Supportline ist im Bereich zwischen 8740:60 zu sehen. Das wird sich dann nächste Woche (mit Verfall) entscheiden.

Es ist zu erwarten, dass um die 9000er verstärkt Shortpositionen aufgebaut werden, da viele auf eine zweite grosse Abwärtswelle hoffen. Hält sich dann aber der Index bis nach der Verfallswoche in der 87xx-Zone, so kommen die wieder long zum Zuge, welche den Anstieg der letzten Tage verpasst haben und dies den Index wieder über die 9000er nach oben bringt, womöglich verstärkt durch massive Shorteindeckungen.

Wie auch immer, lassen wir uns überraschen. Auf jeden Fall allen Unkenrufen zum Trotz eine sehr gute Woche.

Ein schönes Weekend!
Grüsse Oekonom

macht was draus, aber machets guet...