Samstag, 7. März 2009

Der Trend is your friend...

Im Beitrag vom 26.10.2008 erwähnte ich ein beträchtliches Downpotential bis an die 4000 SMI-Punkte. Per Freitag, 06.03.2009 erreichte der SMI/SK 4311.61, ~300 Punkte vom Target entfernt.

Ob er die 4000er noch erreicht hängt im wesentlichen davon ab, wie sich der SPX gibt. Der hat m.E. immer noch ein mögliches Abschlagspotential von 5-10%. Wie auch immer, die Charts sprachen schon im letzten Jahr Klartext. Natürlich gab es ab und zu technische Korrekturen. Aber (fast) jeder weiss, dass dabei die Devise gilt, alle Up-Korrekturen sind zum Shorten neu zu nutzen.

Eines zeigt der Chart aber auch. Man muss sich in Geduld üben. Das gilt gleichermassen ob es runter oder rauf geht. Es sind die längeren Zyklen, die einschenken, ohne dass man dabei hektisch tagesaktiv sein muss.

Wer shortig mehr oder weniger diszipliniert durchgehalten hat, kann sich die Gewinne sichern. Die letzten Prozente auszuquetschen kann eher stressig werden. Es gibt inzwischen etliches, wo man langsam etwas aufbauen kann.

Gueti Zyt und wird sind immer noch im "Tief-"Schnee.
Grüsse Oekonom

macht was draus, aber machets guet...


Samstag, 6. Dezember 2008

Der zündende Funke

Seit dem letzten Bericht vom 26. Oktober hat der SMI im November mit 5034 ein neues Tief geschrieben. Seither pendelt er stark volatil seitwärts, ohne neue Hochs oder Tief zu erreichen.

Die täglichen Makrodaten sind nicht gerade erbaulich. Technisch betrachtet fällt mir aber doch auf, dass die Umsätze immer dünner werden und auch nach noch so miesen Zahlen von der Wirtschaftsfront keine neuen Tiefs mehr geschrieben werden. Ist somit der Tiefpunkt erreicht und die schlechtesten Zahlen eingepreist? Zumindest für eine gewisse Zeit ist dies möglich, womit aufgrund der stark überverkauften Märkte und des fast grenzenlosen Pessimismus es nur ein kleiner Funke braucht, um die explosive Mischung zu zünden, welche für ein überaus kräftiges Rallie von 10-20% sorgen würde.

Ab heute ist Start der Wintersportsaison auf der Heide und somit sind meine Aktivitäten vorwiegend auf dieser Seite. Eine schöne Vorweihnachtszeit.

Grüsse Oekonom

macht was draus, aber machets guet...


Sonntag, 26. Oktober 2008

Wie weiter?

Am 1. März dieses Jahres erwähnte ich in dieser Rubrik unter dem Titel "Enormes Downpotential voraus" eine Zielzone im SMI von 5800.

Vorläufig sind es mathematische Spielereien, aber approx. 5800 im SMI ist ein mögliches Korrekturziel aus Basis der Longterm-Indikatoren. Das heisst nun aber keinesfalls, dass es ab Montag in diese Richtung crasht. Vielmehr wird es in Zyklen erfolgen unterbrochen von positiven Zwischenkorrekturen, aber eben im übergeordeten Downtrend.

Die 5800 wurden inzwischen erreicht und in einem ersten Sell-off gar nach unten übertroffen. Wie weiter? Betrachtet man die LT-Indikatoren, so sieht es weiterhin nicht rosig aus. Es hat noch einigen Platz um die laufende Baissestruktur zu vervollständigen, nämlich aktuell minus ~1700 Punkte ab heutigem Stand (5675), wobei wir dann bei 4000 Punkte im SMI angelangt wären.

Und wie sollen diese 4000 erreicht werden, nachdem doch alles bereits massiv im Keller ist? Die 4000er Zone zu erreichen ist aufgrund der Zusammensetzung des SMI mit schwergewichtigen (defensiven) Titeln gar nicht einmal so schwer. Betrachtet man nämlich allein die Charts der grossen drei SMI-Werte so sieht man, dass diese noch ein beträchtliches Korrekturpotential (NESN ~35/30, NOVN ~45 und ROG ~120)aufweisen. Glauben Sie nicht? Dann erinnere ich nur an ABB, ein Hätschelkind das urplötzlich fallengelassen wurde und bei dem auch bei 12 Franken noch lange nicht Schluss sein muss (~7.50). Denken Sie einfach daran, dass man allein in den drei genannten Werten noch einiges Gewinnpotential sichern kann, falls man seit längerem engangiert ist. Und Cash zu halten ist in dieser Zeit gar nicht so schlecht. Also warum nicht auch hier noch Gewinne mitnehmen solange man noch kann, zumal defensive Werte in einer späteren Hausse nicht zu den ersten Gewinnern zählen werden.

Und wann soll denn das Szenario stattfinden? Lassen Sie sich doch Zeit. Es gibt in dem Abwärtstrend immer wieder wie bislang Erholungen, die auch sehr stark ausfallen können (hohe Vola). Aber solange sich nicht weltweit grundlegendes ändert, was zur bisherigen Baisse führten, entsteht kein neues Vertrauen in einen neuen Aufschwung und solange wird dieser Downtrend weiterlaufen. Ob es dann die 4000 sind oder es auch etwas weniger hart kommt - wie auch immer seien Sie auf der Hut und agieren Sie vorsichtig!

Grüsse Oekonom

macht was draus, aber machets guet...


Sonntag, 19. Oktober 2008

Weiter höchst fragil

Die SMI 5800 wurden erreicht und auch schon unterschritten und es ist davon auszugehen, dass zumindest die Zone 5200 nochmals angelaufen wird, um dort allenfalls einen tragfähigen Boden auszubilden. Gelingt dies nicht, dann stehen die approx. SMI 3700-4000 aus dem Jahre 2003 zur Disposition. Seit Juni 2007 befindet sich der SMI im Abwärtstrend und so können alle Erholungen, vorallem wenn sie mit 8-10% Tagegewinnen verlaufen, geshortet werden.

Fundamental gibt es derzeit nichts, was für stark steigende Kurse spricht. Auch wenn viele eine Rezession (noch) nicht wahrhaben wollen, so ist mit einer weltweiten Abschwächung zu rechnen und das wird sich in den Unternehmensgewinnen niederschlagen. Aufgrund der extrem hohen Vola kann man derzeit sehr gut kurzfristige Gewinne abholen, aber es ist auch sehr viel Risiko damit verbunden , denn es kann an dem darauf folgenden Tag eines eingegangen kurzfrist Engagement mit einem GAP etliche Prozente in die andere (falsche) Richtung gehen.

Ausser in einigen Einzelfällen halte ich mich da völlig raus und widme mich weiterhin dem USD - dies übrigens seit Frühjahr 2008 sehr erfolgreich indem ich - allen Unkenrufen zum Trotz - im März auf USD long setzte...

Grüsse Oekonom

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Sonntag, 21. September 2008

Die Erlösung? Es kann noch weiter gehen ...

War dies nun bereits der Startschuss zur Erholung?
Die recht extremen Kursavancen in einigen EW zeigen, dass einige Marktteilnehmer wohl davon ausgehen und kaufen, als gäbe es kein Morgen.


Schaut man sich jedoch den Kursverlauf des SMI von 2001 - 2003 an wird rasch klar, dass ein externes Ereignis (Terroranschläge 2001, Kollaps von "too big to fail"-Instituten 2008) oft nicht den Tiefpunkt markiert. Es ist sehr gut möglich, dass auf die Erholung von den Tiefstwerten erst mal ein mühsamer Seitwärtsmarkt folgt.

Samstag, 5. Juli 2008

SMI 5800: wir kommen oder auf Messer's Schneide...

Am 1. März erwähnte ich im langfristigen Outlook ein enormes Downpotential. Zwischenzeitlich ist der SMI um runde 10% gefallen und der Zielmarke von approx. 5800 um die Hälfte näher gerückt. Gut Ding will Weile haben ist man geneigt zu sagen. Noch ist es jedoch nicht soweit. An einem ganz dünnen Faden hängt der SMI. Denn werden die 6750 auf Wochenbasis durchbrochen, so sieht es düster aus, bzw. es lockt ein attraktives Shortpotential von weiteren 10%.

Verdanken darf man dies in erster Linie den oberfozzigen Bänklern, welche nicht nur viel Geld der Aktionäre vernichtet haben, sondern die Weltwirtschaft tief in den Sumpf geritten haben. Die damaligen Bank-Edelhuren sind tief in der Gosse gelandet.

Grüsse Oekonom

macht was draus, aber machets guet...


Samstag, 1. März 2008

Enormes Downpotential voraus

Erschreckt der Titel? Schon möglich, aber so abwegig ist das nicht. Ich habe mir die letzten zwei Tage die Mühe gemacht und viele SMI-Titel im Langzeitchart betrachtet. Und da sieht man deutlich, dass diese seit 2003 einen satten Anstieg hinter sich haben. Technisch auffallend ist dabei, dass die langfristigen Monatsindikatoren seit Beginn dieses Jahres in vielen Titeln Verkaufssignale generiert hatten. Ohne zu beschönigen, muss man zur Kenntnis nehmen, dass im langfristigen Ausblick die Richtung seit einigen Monaten down ist. Dieser etablierte Abwärtstrend hat im Februar eine Zwischenkorrektur vollzogen, welche in diesen Tagen am auslaufen ist.

Vorläufig sind es mathematische Spielereien, aber approx. 5800 im SMI ist ein mögliches Korrekturziel aus Basis der Longterm-Indikatoren. Das heisst nun aber keinesfalls, dass es ab Montag in diese Richtung crasht. Vielmehr wird es in Zyklen erfolgen unterbrochen von positiven Zwischenkorrekturen, aber eben im übergeordeten Downtrend.

Lässt man die technische Seite einmal auf der Seite und schaut sich das fundamentale Umfeld an, so kann man die grau-schwarzen Wolken nicht negieren. Das gefährliche an der Sache ist, dass viele viel zu lange brauchen, bis sie merken, was abgeht. Die Problematik der Subprimekredite wurde schon im Jahre 2006 in der FuW angeschnitten aber es dauerte lange, bis die Wogen überschwappten.

Ich glaube nicht, dass die tieferen Zinsen das Uebel beheben werden, denn die Probleme (ohne dass ich speziell darauf eingehe) liegen weitaus tiefer und sind dermassen vernetzt, dass zuerst harte Einschnitte erfolgen müssen. Es läuft alles in Zyklen ab und nun müssen wir uns wohl damit abfinden, dass ein negativer Zyklus begonnen hat.

Wie man das persönlich angehen will, muss jeder selber wissen. Man sollte sich von den beschwichtigen Statements jedoch nicht einlullen lassen, denn diese werden in regelmässigen Abständen wieder hinfällig und modifiziert.

Als Trader spielt es keine Rolle ob up oder down. Es gibt so oder so auf beide Seiten lukrative Gewinnmöglichkeiten. Persönlich halte ich mich an die technischen Indikatoren. Wichtig scheint mir, sich nicht im Tagesgeschäft zu verlauern. Daher lohnt es sich, auch bei den Chart die längeren Zeitebenen anzusehen, denn die zeigen schon deutlich, wohin die Reise gehen wird...

Grüsse Oekonom

macht was draus, aber machets guet...

Dienstag, 29. Januar 2008

Mit den Adlern fliegen - nicht mit den Hühnern scharren...

Eine kurze Einschätzung zum SMI auf Sicht bis ca. Ende Februar:

Um in diesen Tagen den Ueberblick zu wahren, sollte man den Blick weiter schweifen lassen, als nur auf Stunden- und Tagesbasis. Auch wenn es nachrichtenbedingt manchmal gar turbulent zu und her geht, der Leitfaden an dem es sich zu orientieren gilt, ist die Charttechnik, mit dem Blick sowohl auf die Einzelwerte, wie auch den SMI als ganzes. Viele EW sind tief am Boden angelangt und haben bereits inditechnisch positiv eingedreht. Somit also genereller Zustand y+.

Es läuft alles stets in Zyklen ab, ganz gleich ob der Mid- bzw- Long-Term Indikator negativ (short) ist. Somit gibt es innerhalb einer übergeordeten negativen Sequenz auch positive Subsequenzen.



Bereits einige Tage alt ist ein neuer (aber noch etwas unreifer) positiver Zyklus (Advancing) der m.E. ca. Ende Februar sein Top erreichen wird. Auf der Grafik wären wir nun bei ca. 1.3 (von 1 = Boden bis 5 = Top) angelangt. Das Bild gilt sowohl für viele EW wie auch für den SMI. Auch wenn der Zyklus positiv wird, heisst das nicht, dass aufgrund der Laufzeit von ca. 30 Tagen nicht auch schwächere Tage (Einbrüche) vorkommen dürfen. Wichtig ist die Standortbestimmung. Weil Zyklen immer ihre Zeit brauchen, lohnt es sich eben, die kurze Sicht, welche tradingmässig nur nervöse Handlungen hervorruft, auszublenden. Das heisst nun aber nicht, dass man neu aufbauende Longs einfach dem Schicksal überlässt (IRS, RM, MM gehört immer dazu), aber jeden Tag zweimal die Positionen zu schmeissen, bringt schon gar nichts.

Somit gilt: macht eure charttechnischen Hausaufgaben gut und dann aber auch konsequent durchziehen. Auf dem jetzigen Niveau lassen sich die Engagement noch gut absichern.

Mit den Adlern fliegen - nicht mit den Hühnern scharren...

Mein Beitrag stammt ursprünglich aus dem Börsen-Blog Forum

Grüsse Oekonom

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Sonntag, 20. Januar 2008

Banker: die "profitgierigen Drogendealer"

Die 53. Straße Ost in Cleveland war früher eine gute Adresse; jetzt ist sie ein Slum. Natürlich hätten die Menschen hier ahnen können, dass die Kreditangebote der Banken nichts Anderes waren als ein vergifteter Köder. Sie hätten ahnen können, dass die Kreditzinsen jederzeit in die Höhe schnellen konnten - und die Preise der Häuser rapide fallen. Aber das sei nicht der Punkt, sagt Clevelands Bürgermeister Frank Jackson. Entscheidend sei, dass Banker wie profitgierige Drogendealer agiert und die Kunden gezielt süchtig gemacht hätten, süchtig nach scheinbar billigem Geld.

"Das Geld war einfach zu gut, die Kredite mörderisch billig, und die Folgen ihres Handelns waren den Banken völlig egal", sagt Jackson. Im skrupellosen Mafiastil hätten die Banken Millionen von Kunden und deren Heimatstädte ins Unglück gestürzt, wettert der Bürgermeister. Dagegen will er nun angehen. Auf hunderte Millionen Dollar Schadenersatz hat die Stadt Cleveland insgesamt 21 Kreditinstitute verklagt - darunter auch die Deutsche Bank. Allein deren Tochter Deutsche Bank Trust soll laut Klageschrift für mehr als 7000 Zwangsversteigerungen im Bezirk Cleveland verantwortlich sein. Und wo Häuser zwangsversteigert werden, verebbt der Geldstrom in die kommunalen Kassen.

Eine Stadt wie Cleveland hängt am Tropf der Eigenheimsteuer. Die Immobiliensteuer sei das Lebenselixier für eine funktionierende Stadt, erklärt Finanzexperte Christopher Hoene von der US-Städtevereinigung immer wieder bei seinen Cleveland-Besuchen. "Alle Städte leben letztlich von der Eigenheimsteuer. Und deren Höhe hängt nun einmal vom Wert der Häuser ab", sagt er. Der Bankrott der Hausbesitzer bedeutet also langfristig den Bankrott einer ganzen Stadt. "Alle Sozialleistungen der Stadt stehen dann in Frage", so Hoene.

Eine massive "Störung der öffentlichen Ordnung" wirft Clevelands Stadtverwaltung deshalb den Banken in der Klageschrift vor. Bürgermeister Jackson ist sich nicht sicher, wie hoch die Erfolgsaussichten auf einen Schadenersatz für seine geschundene Stadt sind. Aber wenigstens den Versuch sei er den Menschen schuldig gewesen, so Jackson. "Ich sehe in die Gesichter von Menschen, deren Leben und deren Stadtteil von den Banken für immer ruiniert wurden. Und jetzt werden diese Banken zur Verantwortung gezogen", verspricht er. Für viele Menschen in Cleveland zählt im Moment allerdings nur eins: die Zahl aus dem Mund der Zwangsversteigerers....

Und was denken Sie? In Bern nimmt die Polizei anlässlich einer WEF-Demo Personen bei denen der Verdacht auf Störung der öffentlichen Ordnung" vorsorglich in Haft, bevor sie Unheil und Schaden angerichtet haben. Gut so, aber wo bleibt die Justiz bei den Verantwortlichen der Banken?

Grüsse Oekonom

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Samstag, 19. Januar 2008

Zum Nachdenken

Dass ich sehr kritisch gegenüber der "Geschäftsethik" der Grossbanken eingestellt ist, ist bekannt. Nun sind die Banken ja keine nicht fassbare Gebilde, sondern es sind Personen, die sich verantwortlich zeichnen. Sie allein bestimmen die Geschäftsziele usw. Gerne mache ich den Vergleich zwischen Ingenieurstechnik, wo handfeste Werte geschaffen werden und dem Bänkler, der sein Geld damit verdient, dass er einen anderen in letzter Konsequenz übers Ohr haut, bzw. ihn ausnimmt. Oder haben Sie von einer Bank jemals etwas Beständiges für Ihr gutes Geld bekommen?

Kommt hinzu, dass sich Bänkler gerne als eine Elite präsentieren, die meint, was für tolle Cheibe sie mit ihren Bildungsabschlüssen seien. Betrachtet man das angerichtete weltweite Desaster dieser gelernten "Profis" so muss man sagen, dass jede einfach angelernte Reinigungskraft in einer Bedürfnisanstalt diesen Bankspezies in ihrer Arbeit wohl weit überlegen ist.

Es wird Zeit, die Grossbankengilde so zu klassifizieren, was sie effektiv ist, nämlich nichts anderes als erbärmliche Versager die man öffentlich an den Pranger stellen und entsprechend ächten muss. Denn das vernichtete Volksvermögen und der allgemein angerichtete Schaden ist extrem und trifft in irgendeiner Form jeden. Auch wenn Sie allein direkt nicht allzuviel dagegen unternehmen können, so verbleibt Ihnen immerhin die Konsequenz, allfällige noch bestehende Konti, Depots und sonstige Verbindungen (z.B. Hypotheken) von den grossen Instituten auf (überaus kundenfreundliche) kleinere Institute zu verlegen.

So und nun überlegen auch Sie mal...

Grüsse Oekonom

macht was draus, aber machets guet...

Donnerstag, 13. Dezember 2007

Frohe Festtage

Ab sofort und bis nach den Neujahrstagen ist das Börsen-Blog Forum für jedermann für den allgemeinen (Lese-) Zugang geöffnet.

Grüsse Oekonom

macht was draus, aber machets guet...


Donnerstag, 22. November 2007

Börsen-Blog Forum offen

26.11./17:25
So das war es dann bis zum nächsten Mal...
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Die Amerikaner feiern Thanksgiving. Damit auch bei uns gefeiert werden kann, ist das Börsen-Blog Forum für jedermann bis am kommenden Montagabend für den allgemeinen (Lese-) Zugang geöffnet.

Viel Spass!

Grüsse Oekonom

macht was draus, aber machets guet...

Sonntag, 18. November 2007

Man kann es drehen wie man auch will...

Es gibt nichts zu beschönigen. Die kurz- und mittelfristige Technik ist in allen Indicies negativ geprägt. Kommt hinzu, dass sich diverse Indicies charttechnisch an heiklen Marken (Wendepunkten) befinden.

Betrachten wir uns einmal den SMI bzw. deren Einzelwerte an, so sehen wir, dass die meisten EW inditechnisch zeitlich ca. in der Mitte des negativen Zyklus (Abwärtstrend) sind. Es gibt nur einige ganz wenige EW, welche bereits aufbauend positiv sind. Unter der Annahme, dass es noch eine gewisse Zeit braucht, bis die Indikatoren bereinigt sind (sprich positiv eindrehend), muss der SMI zwangsläufig noch Punkte abgeben. Ich sehe derzeit keine Titel, welche so stark sein könnten, dass die übrige grosse Mehrheit fertig korrigieren kann und der SMI trotzdem mehr oder weniger an Ort verbleibt.

Einigermassen unkritisch bleibt es, solange sich der SMI oberhalb von 8300 Punkten halten kann (ca. -2% ab Freitags-SK). Mit den beiden Defensivwerten NESN und ROG wäre das theoretisch möglich, so dass bis zu den 8300 bei den meisten anderen SMI-EW die Indikatoren bereinigt sind. Würde dies so zutreffen, so wäre die damit geschaffte Ausgangslage positiv zu werten.

Wesentlich prekärer stellt sich die Lage im DAX dar, der gegenüber den US-Indicies aber auch dem SMI inditechnisch noch einiges mehr an Abwärtskorrekturpotential aufweist. Hier stehen die Signale [d+w] aktuell auf Short und der im [m] kurz davor. Je nach Zeitebene [d/w/m] ergeben sich verschiedene mögliche Korrekturziele von ~7400, ~7250 und ~6600.

Um die dominant negativen Szenarien zumindest kurzfristig zu kehren, müsste schon etwas spezielles geschehen. Vielleicht wird dem FED per nächster Sitzung vom Markt ein stärkerer Zinsschritt aufgezwungen. Das könnte die Märkte in eine JER retten. Was danach kommt, steht dann auf einem anderen Blatt. Nur, darauf verlassen würde ich mich nicht.

Halten Sie sich derzeit besser an die technischen Indikatoren, falls Sie im Markt sein wollen. Mehrheitlich besteht bei den SMI-Werten inditechnisch noch ein Korrekturpotential von 3-5%. So halfen die guten Ergebnisse der ZURN nicht weiter, womit hier noch ein "Ausrutscher" auf 305 nicht erstaunen würde.

Eine flattige Ausrichtung ist aktuell auf einige Tage hinaus nicht das dümmste. Bewegliche Trader können auch die Shortseite bewirtschaften, vorallem beim DAX, falls die 7600er , vorallem aber die ~7530/200 Tage) nicht hält und im SMI, sollte die 8300er gebrochen werden.

Eine Ueberlegung ist die, allenfalls eine positive Montagseröffnung antizyklisch für Shorts zu nutzen.

Ansonsten kann ich empfehlen, die verschneiten Schneelandschaften zu begehen. Wie wär's z.B. mit Schneeschuhwandern (die Bergbahnen haben erst Weekendbetrieb)...

Grüsse Oekonom

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Sonntag, 11. November 2007

Was ist los?

Heute fragt mich Blogleser Mauro an, was mit dem Blog los sei. Er zeigte sich enttäuscht, dass dieser nicht mehr so häufig aktualisiert wird.

Die meisten Blogleser wissen seit langem, dass wir in Ergänzung zum Blog im Sommer das Börsen-Blog Forum ins Leben gerufen haben. Mit ein Grund für die Forumsgründung war auch die Tatsache, dass das warrants-forum von vielen der damals sehr aktiven langjährigen Mitglieder als nicht mehr tragbar betrachtet wurde. So sind viele der fachlich fähigen Poster aus dem wf heute auf unserer Plattform aktiv.

Der Blog an sich ist eine interessante Plattform, aber für den regen kommunikativen Austausch ist ein Forum besser geeignet. Zudem lassen sich die Schreib- und Leseberechtigungen technisch wesentlich besser handhaben. Dies ist nötig, damit wir keine Störer usw. in unserer Community haben, genausowenig wie wir auch keine wollen, die nur Tipps und Analysen abholen wollen, ohne selbst etwas beizutragen.

Auf dem Börsen-Blog Forum erfolgt täglich ein reger Austausch. Ab und zu werden einige der Beiträge und Analysen der Blogmember auch den Weg auf den Blog finden.

Grüsse Oekonom

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Samstag, 3. November 2007

Positionsdrehungen aufgrund des Chart...

Die kurzfristigen Signale ergeben sich jeweils aus dem Tageschart. Die Erwartung auf einen nochmaligen Test des Oktobertief ist eingetroffen. Widerstands- und Supportlinien erleichtern die Entscheidung zur kurzfristigen Positionsdrehung...





Grüsse Oekonom

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Donnerstag, 1. November 2007

Technisch war es zu erwarten...

Hier noch meine Einschätzung zum SMI aus dem Börsen-Blog Forum von gestern morgen:

Verfasst am: 31. Okt 2007 7:19

Gestern haben sich die kurzfristigen Indikatoren im SMI abgeschwächt. Es ist derzeit eine etwas zerfahrene Situation, da einige SMI-Schwergewichte den Index nach unten ziehen, andernseits sind diese aber selbst schon stark überverkauft. Andernseits gibt es aber auch einige Titel, die sich technisch gut präsentieren.

Im kurzfristigen Ausblick:
Möglich das aus technischen Gründen der SMI in den nächsten Tagen noch etwas zur Schwäche neigt, ja sogar nochmals das Oktobertief antestet. Wird auch davon abhängen, was uns heute Abend im US-Kino geboten wird.

Schaun mer mal...

Die kurzfristigen Indikatoren signalisierten schon gestern, dass der SMI vor einer Abschwächung steht. Und wie immer braucht es dazu meistens einer externen News um die Sache zu kippen. Von sich aus geht dies nicht so einfach, auch wenn man es von den Indikatoren her schon kommen sieht. Heute waren es wieder einmal die geldsüchtig-gierigen Banken die Abwärtsschub in den Indicies gaben. Eigentlich geschieht es ihnen ja recht. Hoffentlich rollen bald die Köpfe - auch die des baslerischen Oberfasnächtlers...

Grüsse Oekonom

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Samstag, 27. Oktober 2007

Der Octo(bär) verabschiedet sich...

Ein kurzer Oktober Rückblick: meine Einschätzung ging seit längerem davon aus, dass die Korrekturphase bis Ende Oktober verläuft. So gab es die erste erfolgreiche Shortphase ab Mitte des Monats mit einem kurzen Rebound. Danach nochmals ein initierter Taucher aus den Staaten, was mich zu einem zweiten Short bewog. Ich setzte auf eine kurzfristige Abwärtsakzeleration. Die US-Indicies machten aber nicht mit und kehrten ID so zackig, wie es zuerst runter ging.

Was tun? Position glattstellen oder sie trotzig halten? Ich entschied mich die Position zu drehen. Aus Puts wurden Calls. Und die darauf folgende Marktreaktion gab mir bislang Recht. Meines Erachtens sind die generierten Marktsignale wichtiger einzustufen, als die vorgefasste persönliche fundamentale Marktmeinung, auch wenn dies kurzzeitig zu einer kognitiven Dissonanz führen kann.

Kommende Woche stehen einige wichtige Zahlen nebst dem FED-Entscheid an. Das kann nochmals zu Turbulenzen führen, mit denen man aber umgehen kann, vorallem wenn man sich dessen bewusst ist. Aber die technischen Markt-Indikatoren sehen für den November bislang positiv aus. Attraktiv erscheint der DAX, aber auch der SMI kann einiges Potential freimachen, vorallem wenn die Banken in der kommenden Woche anlässlich der Zahlen keine negativen Ueberraschungen präsentieren. Die beiden Pharmawerte ROG & NOVN sind überverkauft und wären zumindest für eine technische Erholung fällig.

Nach der Oktoberkonsolidierung gibt es bereits einige Einzelwerte, welche inditechnisch entsprechend dem Ampelsystem Phase grün ereicht haben. Die verschiedenen EW wurden heute im Börsen-Blog Forum mit Charts erläutert und sind teilweise auch Werte von Calculator's erfolgreichem Musterdepot.

Eine gute Börsenwoche.
Grüsse Oekonom

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Donnerstag, 25. Oktober 2007

Man liebt ihn nicht ...

... den Bär. Auch auf der Lenzerheide wurde er weggejagt, genauso wie gestern im späteren US-Handel. Es hat zwar spannend begonnen und hätte auch was daraus werden können, aber eben, manchmal kommt es anders als man denkt.

Ich habe heute in der Trade-Alert Box des Börsen-Blog Forum dazu geschrieben:

Position gedreht:
Die gestern gemachten Shortpositionen im DAX und SMI wurden heute morgen gedreht (long). Ergibt mental derzeit noch eine kognitive Dissonanz, aber die Signale gaben den Ausschlag...

Weiteres dazu im Forum...

Grüsse Oekonom

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Mittwoch, 24. Oktober 2007

Lueged nöd ume, de Bär gaht ume...

Die letzte Woche begonne Korrektur hat sich frühzeitig in den Indikatoren bemerkbar gemacht, so dass man rechtzeitg short gehen konnte. Auf den ersten Einbruch folgte Anfang dieser Woche der technische Rebound. Wer nun aber meint, dass war es schon - und es soll solche Träumer geben - die werden eines besseren belehrt werden.

Man muss nur die Indikatoren betrachten um festzustellen, dass die kurzfristige Korrektur noch nicht ausgestanden ist, denn diese sind fallend irgendwo zwischen Himmel und Hölle. Sie müssen zuerst den Boden finden. Nach Lehrbuch ist klar, dass Rebounds zum Aufbau weiterer Shortpositionen genutzt werden. Das war heute nachmittag idealerweise der Fall.

Gehe weiterhin davon aus, dass die Zyklik noch bis Ende Oktober/Anfang November Zeit braucht, um die Bereinigung abzuschliessen. Wieweit es noch fallen kann, weiss ich nicht und ich mache auch keine Prognosen. Wichtig ist nur, dass man den Indikatoren folgt. Ob es dann zwei oder fünf Prozent sind, weiss man später. Und wenn es ganz dick konmt, vielleicht in einer exzessiven Angstphase noch einiges mehr. Letzteres wäre zu begrüssen, denn dann wäre der Markt sauber und für den letzten Teil vom Jahr auch mit gutem CRV auf der langen Seite zu bewirtschaften.

Handeln wir schlicht und einfach entsprechend dem Blogleitsatz:

"Es geht nicht darum, wie richtig oder falsch man liegt, sondern wie viel Geld man verdienen kann, wenn man richtig liegt, und wie viel Geld man nicht verliert, wenn man falsch liegt."

Geben wir dem Bärchen noch etwas Honig. Er soll sich die nächsten Tage wohlfühlen...

Grüsse Oekonom

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Dienstag, 23. Oktober 2007

Sichtbare Spuren des Octobär...

Am 16.10. meinte ich an dieser Stelle, dass der Zeitpunkt für Shorts gekommen ist. Und es hat sich postwendend als lukrativ erwiesen (die letzter Woche eingegangen Shorts sind am Montagmorgen verkauft worden - aktueller Zustand derzeit flat).

Der Octobär hat somit seine Spuren in den Indicies hinterlassen, sowohl in Europa, wie auch in den USA. Gestern und heute erfolgte der zu erwartende technische Rebound. Die Bewährungsprobe steht somit in den nächsten Tagen an. Die Gründe, welche in den letzten Tagen bei den Marktteilnehmern zu einer negativen Wahrnehmung geführt hatten, sind unverändert vorhanden.

Eine saubere Flurbereinigung haben wir erst dann, wenn der Angsthase seine Spuren hinterlassen hat. Noch nehmen zuviele Marktteilnehmer die laufende Abschwächung auf die leichte Schulter. Da müssen einige schon noch etwas mehr Blut schwitzen. Kaufen wenn die Kanonen donnern - bislang gab es erst einige Böllerschüsse...

Das weitere Vorgehen wird sich nach den Indikatoren, bzw. Chartmarken richten. Weiteres dazu im Börsen-Blog Forum.

Grüsse Oekonom

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